Exklusiv-Sport: „Beim Polo sind wir alle gleich“

Exklusiv-Sport
„Beim Polo sind wir alle gleich“

Wer bei Kitzbühel nur an Skifahren, Snowboarden und Tennis denkt, kann seinen Horizont um eine Variante auf vier Beinen erweitern: Polo ist angesagt, von Jahr zu Jahr mehr. Schnaubende Ponys, stiebender Schnee, jede Menge Action und natürlich Promis zum Zugucken oder Dabeisein in Tirol.

HB HAMBURG. Gerne anwesend: Die Schauspieler Heiner Lauterbach, Heino Ferch (auch aktiv dabei), Kai Wiesinger, Uwe Ochsenknecht, Hardy Krüger sowie die Klitschko-Brüder, nebst Business-Class von Bankenbossen aus Liechtenstein oder Deutschland und der Sponsor Baldessarini – obwohl die Modemarke Turbulenzen erlebt.

Im vierten Jahr wird der „Snow Arena World Cup“ am kommenden Wochenende in Kitzbühel ausgetragen. „Erst haben wir's in Lech probiert“, sagt Reto Gaudenzi, Hansdampf in Sachen Polo weltweit. „Doch dort wollen die Leute nur Skifahren und sind nicht so sehr interessiert am gesellschaftlichen Leben.“ Erfunden wurde der Sport in St. Moritz vor 20 Jahren. Damals milde belächelt, gehört die Winterversion dieses „Spiels der Könige“ heute zum touristischen Zugpferd und ist ein sehr willkommener Wirtschaftsfaktor beider Alpenorte.

Zu der Winterpolo-Geburtsstätte in St. Moritz zieht es am Endspiel-Sonntag um die 10 000 Zuschauer, zum jüngeren Turnier, dem Arena-Polo in Kitzbühel, etwa 4 000.

Aber ohne Leidenschaft geht gar nichts, auch kein Polo-Pony. „Polo ist meine Passion“, sagt Reto Gaudenzi, der schneller redet, als man zuhören kann. Besonders gut gefällt ihm die Arena-Variante in Kitzbühel. Das sei wie früher bei den alten Römern. Die Zuschauer ganz nah am Spielfeld, die Tribüne ganz hoch und eng gebaut. „Arena-Polo ist sehr, sehr intensiv.“ Stehplätze kosten hier nichts, auf der VIP-Tribüne jedoch zahlt man 120 Euro.

Polo mag toll sein, aber vor allem ist es teuer: Wer den exklusiven Sport ernsthaft betreibt, braucht mindestens vier Ponys – eines kostet ab 1 0000 Euro aufwärts. In Kitzbühel spielen vier Teams mit Spielern aus der Schweiz, Großbritannien, Argentinien, Deutschland und den USA gegeneinander.

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