Fahrzeugwerbung
VW sucht das Rampenlicht der Rallye Dakar

Volkswagen will bei der Rallye Dakar nicht nur den Titel verteidigen, sondern auch für seine Fahrzeuge werben. Weltweit werden TV-Berichte des Rennens gezeigt, das als härteste Prüfung im Motorsport gilt. Aufmerksamkeit will VW vor allem auf den Pick-up Amarok ziehen.
  • 0

KÖLN. Mit großen Ambitionen geht Volkswagen als Titelverteidiger auf die Piste bei der Rallye Dakar. Vom 1. bis zum 16. Januar führt die Strecke über 9 000 Kilometer in 14 Etappen durch Argentinien und Chile – dabei zweimal über die Anden und durch die Atacama, die trockenste Wüste der Erde. VW-Motorsportdirektor Kris Nissen bringt fünf Touareg-Teams an den Start: „Wir wollen beweisen, dass der erste Diesel-Sieg bei der Dakar alles andere als ein Zufall war.“

Die Rallye Dakar gilt als härteste Prüfung im Motorsport, VW-Chef Martin Winterkorn sieht in der Teilnahme „eine gute Investition in die Zukunft“. Die Dakar ist eine riesige Bühne, in 189 Ländern werden TV-Berichte gesendet.

Für VW bietet der Ritt über Stock und Stein auch Chancen, den ersten selbst entwickelten Pick-up Amarok ins Bild zu rücken. Der Pritschenwagen, das offizielle Begleitfahrzeug, wird im Werk Pacheco bei Buenos Aires produziert. 80 Prozent der geplanten 90 000 Einheiten im Jahr sollen exportiert werden, etwa nach Russland, Afrika und Australien. Man müsse in allen Marktsegmenten vertreten sein, sagt der argentinische VW-Chef, Österreichs früherer Bundeskanzler Viktor Klima.

Als größte VW-Konkurrenten gelten X-Raid-BMW mit dem neunfachen Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel am Steuer sowie Robby Gordon in seinem Hummer. Die japanische Marke Mitsubishi, die mit zwölf Erfolgen Dakar-Geschichte geschrieben hat, geht aufgrund der Wirtschaftskrise nicht mehr an den Start. Erstmals ist die Rallye nicht ausgebucht; gemeldet sind 139 Autos, 189 Motorräder und 51 Trucks.

Kommentare zu " Fahrzeugwerbung: VW sucht das Rampenlicht der Rallye Dakar"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%