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Fans hoffen auf Traumfinale Federer gegen Roddick

In Wimbledon stehen am heutigen Freitag die Halbfinalpartien bei den Herren auf dem Programm. Titelverteidiger Roger Federer trifft auf Lleyton Hewitt, Andy Roddick muss gegen Thomas Johansson ran.

Titelverteidiger Roger Federer hat auf seinem Weg zur Titelverteidigung eine schwere Hürde zu bewältigen. Heute trifft der Schweizer im Halbfinale auf den Australier Lleyton Hewitt, immerhin Wimbledon-Champion von 2002. In der anderen Halbfinalpartie stehen sich Andy Roddick und Thomas Johansson gegenüber. Die Sympathien der Zuschauer sind indes klar verteilt: Alle hoffen auf ein Traumfinale zwischen Roger Federer und Andy Roddick

Der Weg des US-Amerikaners ins Halbfinale war dabei alles andere als unbeschwerlich. Zum zweiten Mal musste Roddick am Mittwoch bei seinem 3:6, 6:2, 6:1, 3:6, 6:3 über den Franzosen Sebastien Grosjean über die volle Distanz gehen. Kein Vergleich zu Champion Roger Federer, der im gesamten Turnier bislang erst einen Satz (gegen Nicolas Kiefer) verloren hat.

Roddick fürchtet Hewitt und Federer

In den letzten beiden Jahren war der Aufschlag-Weltrekordler aus den USA jeweils an dem Schweizer gescheitert. 2003 im Halbfinale, im Vorjahr im Endspiel. "Nach den Erfolgen zuletzt habe ich von mir wieder ein gutes Ergebnis hier in Wimbledon erwartet", sagt Roddick. Er hat das Vorbereitungsturnier in Queens gewonnen, er will Wimbledon gewinnen, er fühlt sich bestens vorbereitet. "Es gibt nur zwei Spieler, die ich hier mehr als alle anderen fürchte, das sind Roger und Lleyton", erklärt der Amerikaner: "Und Roger ist so lange der Champion, bis ihn jemand stürzt."

Roddick arbeitete für Wimbledon an seinem Volley, er legt sich Strategien zurecht, er fühlt sich auf Federer vorbereitet: "Ich habe im Finale vor einem Jahr gezeigt, dass er nicht unbezwingbar ist. Wenn ich ihn das nächste Mal treffe, muss ich ihn wohl mit einem Kühlschrank und einer Spüle bewerfen."

Federer gibt sich hingegen vor seinem Duell gegen "Aussie" Hewitt gelassen: "Für mich ist das Spiel gegen Lleyton kein Finale, sondern ein ganz normales Halbfinale. Bei den French Open gegen Rafael Nadal war das anders. Da haben die Leute zurecht von einem vorweggenommenen Finale gesprochen."

Johansson nur Außenseiter

Der Schwede Thomas Johansson, Australian-Open-Sieger von 2002, ist hingegen krasser Außenseiter. Für viele Experten überraschend, dass der aufschlaggewaltige Skandinavier überhaupt das Halbfinale erreicht hat. Bisher war der 30-Jährige bei acht Wimbledon-Teilnahmen nicht über das Achtelfinale hinausgekommen. Doch Roddick sollte auf der Hut sein. Im Viertelfinale ließ der an Nummer zwölf gesetzte Johansson dem Argentinier David Nalbandian beim 7:6, 6:2 und 6:2 keine echte Chance.

© SID

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