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Favorit Heras stürzt bei Petacchi-Sieg

Roberto Heras hat bei der 60. Spanien-Rundfahrt einen Rückschlag im Kampf um den Gesamtsieg erlitten. Der Top-Favorit war in einen Massensturz verwickelt und konnte den Tagessieg von Petacchi nicht mehr verhindern.

Top-Favorit Roberto Heras war auf der kürzesten Etappe der 60. Spanien-Rundfahrt der Pechvogel: Der dreimalige Vuelta-Sieger war 50 km vor dem Ziel des 132 km langen 12. Teilstücks in einen Massensturz verwickelt und zog sich eine Knieverletzung zu. Beim vierten Tagessieg des Italieners Alessandro Petacchi (Fassa Bortolo), der im Massenspurt T-Mobile-Sprinter Erik Zabel erneut auf Platz zwei verwies, kam der 31-jährige Teamkapitän von Liberty Seguros zeitgleich mit dem Hauptfeld ins ins Ziel.

Denis Mentschow liegt in der Gesamtwertung weiter vorne

Im Kampf um das Goldtrikot führt der Russe Denis Mentschow von der niederländischen Rabobank-Mannschaft weiter mit 47 Sekunden Vorsprung vor Heras. Dritter ist dessen spanischer Landsmann Francisco Mancebo, der 1:53 Minuten zurückliegt. Oscar Sevilla vom T-Mobile Team ist mit 7:32 Minuten Rückstand Zwölfter.

Schlimmer als Heras erwischte es den Dänen Jakob Piil. Der CSC-Fahrer, der ebenfalls in den Sturz verwickelt war, musste das Rennen aufgeben und mit dem Krankenwagen ins Hospital am Etappenziel Burgos gebracht werden.

Das Renngeschehen bestimmte lange Zeit der Spanier Luis Pasamontes. Der 25-jährige Relax-Fahrer hatte sich bereits nach acht km vom Feld gelöst und fuhr 112 km mit bis zu 4:30 Minuten Vorsprung allein an der Spitze. zwölf km vor dem Ziel war seine Flucht allerdings beendet.

Zufrieden zeigte sich der Gerolsteiner Teamleiter Reimund Dietzen: "Ich kann Haussler nur loben. Der fünfte Platz ist ein hervorragendes Resultat".

Am Morgen hatte die Rennleitung die Distanz des ursprünglich drittkürzesten Tagesabschnitts um 16 km auf 132 km verkürzt. "Technische Probleme" waren nach Auskunft der Organisatoren der Grund für die kurzfristige Maßnahme.

Von Freitag bis Sonntag stehen drei Bergankünfte auf dem Programm der Vuelta. Nach unproblematischem Beginn haben es am Freitag die letzten 75 der insgesamt 196 km des 13. Teilstücks von Burgos nach Santuario de la Bien Aparecida in sich. Eine Bergwertung der ersten sowie drei der dritten Kategorie sind zu bewältigen. Der Schlussanstieg ist zwar nur vier km lang, weist aber durchschnittlich sechs Prozent Steigung auf.

© SID

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