Favoriten sind am Start
Kanada und Russland wollen weiter vorlegen

Der erste Spieltag der Zwischenrunde bei der Eishockey-WM in Russland wird heute mit zwei Begegnungen abgeschlossen. Dabei wollen Kanada gegen Weißrussland und Russland gegen Italien ihre gute Form unter Beweis stellen.

Heute wird bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Russland der erste Spieltag der Zwischenrunde abgeschlossen. In der "deutschen" Gruppe F trifft Rekordweltmeister Kanada ab 14.15 Uhr auf Weißrussland, in der Gruppe E bekommt es Gastgeber Russland mit Außenseiter Italien zu tun (18.15 Uhr). In der Relegationsrunde stehen die Spiele Österreich - Norwegen (14.15 Uhr) und Lettland - Ukraine (18.15 Uhr) auf dem Programm.

Bisher konnte die kanadische Nationalmannschaft 23 Mal den Weltmeistertitel für sich verbuchen. Auch diesmal gehören die Nordamerikaner zu den Favoriten. In der Vorrunde hielten sich die Kanadier schadlos, gewannen alle drei Spiele. Ohne den verletzten Superstar Sidney Crosby tat sich die Mannschaft von Coach Andy Murray jedoch schwer. In der Zwischenrunde könnten die "Ahornblätter" mit einem Sieg über Weißrussland einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen. Die Weißrussen kassierten in der Vorrunde deutliche Niederlagen gegen die Tschechische Republik (2:8) und die USA (1:5). Lediglich gegen Österreich gelang der Mannschaft von Trainer Curt Fraser ein Sieg (5:2).

Gastgeber Russland gehört nach einer überzeugenden Vorrunde zu den Favoriten auf den WM-Titel. Gegen Italien sollte die "Sbornaja" nichts anbrennen lassen. In der Vorrunde erzielten die Russen 22 Treffer - bisher traf keine andere Mannschaft in den Vorrundenspielen so oft ins gegnerische Netz.

In der Relegationsrunde kämpfen vier Teams um den Klassenverbleib, doch nur zwei Mannschaften können diesen erreichen. In der Vorrunde konnten lediglich die Letten punkten. Das Team um die beiden DEL-Spieler Herberts Vasilijevs (Krefeld) und Arvids Rekis (Augsburg) musste sich gegen Italien nach Verlängerung 3:4 geschlagen geben und verpasste die Zwischenrunde nur knapp. Österreich, die Ukraine und Norwegen waren bisher hingegen chancenlos.

© SID

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