Favoritenfeld breit aufgestellt
Armstrongs Erbe weiter offen

Im Jahr eins nach Lance Armstrong ist das Favoritenfeld bei der 93. Tour de France vor dem Weg über die Alpen weiter breit aufgestellt. Mindestens acht Fahrer können noch auf das Erbe des US-Amerikaners hoffen.

Bevor es am Dienstag auf die erste Alpenetappe nach L´Alpe d´Huez geht, kommen weiterhin zahlreiche Fahrer für den Gesamtsieg bei der 93. Tour de France in Frage. Nach den bisher gezeigten Leistungen werden Floyd Landis (Phonak) die besten Chancen zugerechnet, das Gelbe Trikot auch am Ende in Paris auf den Schultern zu tragen. Allerdings verfügt der US-Amerikaner wohl nicht über die stärkste Mannschaft, was ihm in den kommenden Tagen noch zum Verhängnis werden könnte.

Ein schwacher Tag von Landis würde Andreas Klöden (T-Mobile) reichen, um 2:29 Minuten Rückstand aufzuholen. Selbst Levi Leipheimer (Gerolsteiner/5:39) darf noch nicht ganz abgeschrieben werden. Dagegen werden Spitzenreiter Oscar Pereiro (Spanien/1:29 vor Landis) kaum Chancen gegeben.

Gerolsteiner und T-Mobile haben mehrere Eisen im Feuer

Die beiden deutschen Rennställe könnten zumindest theoretisch davon profitieren, dass sie bei Attacken nicht nur auf ihre Kapitäne setzen müssen. Bei T-Mobile sind auch Michael Rogers (3:22 hinter Landis) und Patrik Sinkewitz (5:38) noch gut platziert, bei Gerolsteiner liegt Markus Fothen nur 4:17 zurück.

Zwei Bergankünfte sowie eine dritte Alpen-Etappe, bei der das Ziel direkt unter dem Gipfel liegt, können das Gesamtklassement innerhalb eines Tages völlig über den Haufen werfen. Zumal auch das Zeitfahren am Samstag vor allem über die verbliebenen Kraftreserven entschieden werden dürfte.

© SID

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