Fechten Weltcup
Säbel-Team verpasst Podestplatz in Moskau

Die deutschen Säbelfechter haben beim Mannschafts-Weltcup in Moskau den vierten Rang belegt. Im Gefecht um Platz drei unterlag das deutsche Team den Italienern 44:45.

Die deutschen Säbelfechter haben mit Rang vier beim Mannschafts-Weltcup in Moskau knapp einen Podestplatz verpasst. Die beiden Dormagener Nicolas Limbach und Benedikt Beisheim sowie die Tauberbischofsheimer Sebastian Flegler und Johannes Klebes bezwangen im Viertelfinale Olympiasieger Frankreich 45:36, mussten sich dann im Halbfinale aber 43:45 dem späteren Sieger Ungarn geschlagen geben. Noch knapper ging es dann im Gefecht um Platz drei zu, das gegen den Olympia-Dritten Italien 44:45 verloren ging.

Bester deutscher Fechter war der 23 Jahre alte Limbach, der alle seine Gefechte deutlich gewann. "Nico hat fast noch besser als gestern gefochten. Ohne ihn wäre es kaum der vierte Rang geworden", sagte Bundestrainer Vilmos Szabo, der wegen Verletzungen noch auf die starken Max Hartung und Björn Hübner erzichten musste.

Die Florettfechter mussten beim Weltcup in Venedig ohne Weltmeister Peter Joppich auskommen, der sich am Mittwoch einen Schultergelenkverletzung zugezogen hatte. "Bis zum Löwen von Bonn ist er aber wieder fit", sagte Bundestrainer Uli Schreck, der die Plätze 13 und 14 der beiden Bonner Richard Breutner und Andre Wessels sah.

Breutner besiegte in der Runde der letzten 32 den Olympia-Zweiten Yuki Ota aus Japan deutlich mit 15:6 und unterlag im Achtelfinale dem Franzosen Brice Guyart, Olympiasieger von Athen 2004, nur hauchdünn mit 14:15. Wessels besiegte im 32-er Tableau den Olympiadritten Salvatore Sanzo (Italien) 15:6, verlor aber dann im Achtelfinale gegen den Franzosen Terence Joubert 13:15.

"Breutner und Wessels habe gezeigt, was sie drauf haben und hätten ohne weiteres in der Finalrunde stehen können. Immerhin habe sie ganz souverän zwei der Top-Fechter besiegt. Ich bin mir sicher, dass beide im Verlauf der Saison noch mehr zeigen werden", sagte Schreck. Den Sieg in Venedig sicherte sich überraschend der Brite Richard Kruse, der im Finale den Polen Radoslaw Glonek bezwang.

© SID

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