Fechten WM
Florett-Herren scheitern erneut an Frankreich

Die deutschen Florett-Fechter haben bei der WM im russischen St. Petersburg die Silbermedaille mit der Mannschaft gewonnen. Im Finale unterlag das deutsche Quartett um Peter Joppich mit 32:45 gegen Frankreich.

Bei den Weltmeisterschaften im russischen St. Petersburg haben die deutschen Florett-Fechter wie im Vorjahr die Silbermedaille mit der Mannschaft geholt. In der Neuauflage des letztjährigen Endspiels scheiterte das Quartett Peter Joppich (Koblenz), Benjamin Kleibrink (Bonn), Christian Schlechtweg (Berlin) und Dominik Behr (Tauberbischofsheim) mit 32:45 erneut an Titelverteidiger Frankreich. Bronze ging an Südkorea.

Für den Deutschen Fechter-Bund (Dfeb) bedeutete der zweite Platz die insgesamt fünfte Medaille der laufenden WM. Zuvor hatten Joppich mit dem Florett und die Leverkusenerin Britta Heidemann mit dem Degen im Einzel Gold geholt, Kleibrink mit dem Florett und Säbel-Fechter Nicolas Limbach (Dormagen) jeweils Bronze gewonnen. Die Medaillenwertung führt das deutsche Team nach acht von zwölf Entscheidungen gemeinsam mit Frankreich weiter an.

Auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 hat das Mannschafts-Ergebnis der Florett-Herren allerdings keinen Einfluss. Wie das Team der Degen-Damen muss die Mannschaft von Bundestrainer Uli Schreck in Peking wegen der olympischen Rotation pausieren.

Säbel-Fechterinnen vorzeitig gescheitert

Die Säbel-Fechterinnen scheiterten dagegen vorzeitig und haben nur noch geringe Chancen auf die Olympia-Qualifikation. Die Mannschaft von Bundestrainer Eero Lehmann mit Alexandra Bujdoso (Koblenz), Doreen Häntzsch (Tauberbischofsheim), Sibylle Klemm (Eislingen) und Stefanie Kubissa (Dormagen) unterlag im Achtelfinale gegen die Ukraine 39:45 und belegte am Ende einen enttäuschenden 16. Platz. Den Titel verteidigte Frankreich durch ein 45:32 gegen die Ukraine erfolgreich. Bronze ging an Gastgeber Russland.

Als letzter Strohhalm bleibt den deutschen Säbel-Fechterinnen nun die Kontinental-Qualifikation. Allerdings sind die Hoffnungen für die Mannschaft erloschen, einzig im Einzel besteht für Bujdoso oder Kubissa noch die Chance, das letzte mögliche Olympia-Ticket zu ergattern.

© SID

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