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Federer schlägt als Topfavorit in Wimbledon auf

Roger Federer wird vor Beginn der All England Championships als klarer Anwärter auf den Titel gehandelt. "Roger ist allen anderen haushoch überlegen", macht Ex-Seriensieger Pete Sampras keinen Hehl aus seinem Favoriten.

Bei den heute beginnenden All England Championships richten sich alle Blicke auf einen Mann. Roger Federer heißt der große Anwärter auf den Titel. Der Titelverteidiger möchte mit seinem dritten Triumph in Folge beim altehrwürdigen Turnier in Wimbledon mit Pete Sampras und Björn Borg gleichziehen. Für den vor drei Jahren zurückgetretenen Sampras, der in seiner beispiellosen Karriere den Pokal von Wimbledon sieben Mal in die Höhe strecken durfte kann es auch nur einen Sieger geben. "Roger ist allen anderen haushoch überlegen", lobhudelt Sampras den Schweizer. Als Erster wird heute der Franzose Paul-Henri Matthieu auf dem Centre Court versuchen, "Rasen-König" Federer in die Knie zu zwingen.

Federer ist auf Rasen 29 Mal in Folge ungeschlagen

Federer reist mit seinem Triumph bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen nach England, die er wie in den Jahren 2003 und 2004 erneut für sich entscheiden konnte und damit seine Siegesserie auf 29 Erfolge auf Rasen ausgebaut hat. Nur Björn Borg war in der Geschichte der "Open Era" mit 41 Siegen zwischen 1976 und 1981 erfolgreicher.

Herausforderer Nummer eins dürfte Vorjahresfinalist Andy Roddick werden, der in der Vorwoche das Turnier in Queens gewonnen hat und Federer bereits den Fehdehandschuh hingeworfen hat. "Ich glaube, meine Chancen sind besser als viele Leute denken", meint der Amerikaner, der vor einem Jahr das Endspiel gegen Federer verlor: "Man spielt nicht immer sein erstes Wimbledonfinale, ich habe daraus sicherlich gelernt und hoffe, dass ich erneut die Chance habe."

Henman und der Traum vom Titel vor heimischer Kulisse

Und dann ist da - natürlich - noch Tim Henman. Der Brite versucht erneut, als erster Einheimischer seit Fred Perry 1936 das Turnier zu gewinnen. Immerhin geht er Federer vor dem möglichen Endspiel aus dem Weg, würde aber bereits im Viertelfinale auf Roddick treffen. Die Chancen des inzwischen 30-jährigen "Gentleman Tim" sind auch deshalb gesunken, weil Plätze und Bälle langsamer geworden sind. "Natürlich würde ich mich wohler fühlen, wenn es noch so wäre wie 1998", sagt der Mann aus Oxford: "Aber so lange ich spiele, werde ich versuchen, diesen Titel zu gewinnen."

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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