Felski so früh wie lange nicht in WM-Vorbereitumng eingestiegen
Allein unter Zwanzigern

Für Sven Felski ist einiges ungewohnt im Frühjahr 2007. Das DEL-Finale verfolgte der Berliner nur am Fernseher, nachdem er mit den Eisbären in Jahren zuvor noch selbst die Hauptrolle auf dem Eis gespielt hatte. Und im Nationalteam steht kaum noch einer aus seiner Generation. Den Jugendstil des Bundestrainers akzeptiert "Felle" - auch wenn er sich ab und zu wundert.

NEUSS/RAPPERSWIL. Statt um den Titel spielte Felski sich mit der Nationalmannschaft für die WM in Russland (27. April bis 13. Mai) warm. "Das war nicht unsere Saison", sagt der Nationalspieler, der nach zwei Meisterschaften mit Berlin die Playoffs verpasste. Beim Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist er deshalb so früh wie lange nicht mehr in die WM-Vorbereitung eingestiegen. Das trifft sich eigentlich ganz gut, denn Bundestrainer Uwe Krupp hat für ihn eine wichtige Rolle vorgesehen: "Er ist einer unserer Führungsspieler - auf dem Eis und in der Kabine."

Dass Krupp den Berliner, der einst beim DDR SC-Meister Dynamo das Eishockeyspielen begann, mehr in die Verantwortung nimmt, hat einen einfachen Grund: Mit 32 Jahren ist Felski der älteste Spieler im vorläufigen WM-Kader. Und mit merh als 100 Länderspielen, fünf Weltmeisterschaften und der Olympia-Teilnahme 2006 ist er auch einer der erfahrensten.

Dass aus seiner Generation kaum noch jemand im DEB-Team steht, hat auch Felski erstaunt. "Es ist komisch, wer alles nicht mehr dabei ist", sagt der Berliner. Langjährige Weggefährten wie Jan Benda, Klaus Kathan und Tino Boos sortierte Krupp aus, andere wie Stefan Ustorf erklärten ihren Rücktritt. "Ich war schon überrascht, wer da rausgefallen ist", gibt Felski zu, der sich mittlerweile zwischen all den Jungen wie "ein alter Sack" fühlt.

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