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Finale in Las Vegas: Pokerface Heinz auf Millionenjagd

Vom Studenten zum Millionär: Innerhalb weniger Tage hat der Kölner Pius Heinz sich unter die letzten drei beim renommiertesten Pokerturnier der Welt gespielt. Er geht als großer Favorit an den Finaltisch.

Pius Heinz am Finaltable. Quelle: dapd
Pius Heinz am Finaltable. Quelle: dapd

Ein Deutscher hat die besten Chancen auf den Weltmeistertitel im Pokern in Las Vegas. Der bei Bonn geborene Pius Heinz (22) geht am Dienstag als großer Favorit in das Finale der World Series of Poker. In den vorangegangenen Runden hat er 107,8 Millionen der wertvollen Plastikchips erspielt. Seine Mitfinalisten Ben Lamp (USA/55,4 Millionen Chips) und Martin Staszko (Tschechien/42,7 Millionen Chips) haben nicht einmal zusammen so viel wie der Deutsche, der erst seit wenigen Jahren spielt. 

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„Alle Augen auf Heinz“, hieß es am Dienstag von der Pokervereinigung WSOP, „der Deutsche ist auf dem Sprung zum Weltmeistertitel“. Vor dem Halbfinale am Sonntag hatte noch Lamb geführt, doch als von den neun Spielern noch „die drei Überlebenden“ (WSOP) übrig waren, hatte der in Las Vegas lebende Amerikaner den Titel des „Chip Leaders“ an Heinz abgegeben. Dennoch glaubt Lamb nach eigenen Worten an den Gewinn des Finales. Heinz sagte dem örtlichen Sender Fox 5, er versuche nicht an das Geld zu denken: „Ich will einfach mein Spiel spielen, so gut ich es kann, ohne mir allzu viele Sorgen über das Geld zu machen“.

Dabei sind alle drei Finalisten schon Millionäre, denn 4,1 Millionen Dollar (knapp drei Millionen Euro) sind jedem sicher. Der Zweitplatzierte bekommt sogar 5,4 und der Sieger mehr als 8,71 Millionen Dollar - und ein in der Szene begehrtes Goldarmband der Pokervereinigung WSOP. Angefangen hatten im Juli fast 7000 Spieler aus der ganzen Welt mit einem Startgeld von 10.000 Dollar.

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