Finaleinzug verpasst
Buffalo geht auf der Zielgeraden die Puste aus

Für Jochen Hecht und die Buffalo Sabres ist der Traum vom Stanley-Cup-Finale in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL vorzeitig ausgeträumt. Im siebten und entscheidenden Playoff-Halbfinale der Eastern Conference unterlagen die "Büffel" 2:4 bei den Carolina Hurricanes. Während Hecht und Co. nun vorzeitig den Urlaub antreten können, kämpfen die "Canes" ab Montag in einer weiteren "best of seven"-Serie gegen die Edmonton Oilers um den Titel in der besten Eishockey-Liga der Welt.

Tor und Torvorlage von Jochen Hecht

Dabei begann es im RBC Center in Raleigh gar nicht so schlecht für die Sabres. Die 1:0-Führung der Hausherren von Mike Commodore konnte Doug Janik auf Vorlage von Hecht im Mitteldrittel zunächst egalisieren, fünf Sekunden vor dem Drittelende gelang dem Ex-Mannheimer mit seinem zweiten Playoff-Tor der laufenden Saison sogar der Führungstreffer.

Danach allerdings war es vorbei mit der Herrlichkeit, den "Sabres" ging im weiteren Verlauf regelrecht die Puste aus. Die "Canes", angetrieben von 18 730 frenetischen Zuschauern, schlugen gleich zu Beginn des Schlussabschnitts durch Routinier Doug Weight zurück. Anschließend war es einmal mehr der alles überragende Kapitän Rod Brind´Amour der die Hausherren mit seinem neunten Playoff-Treffer in die Erfolgsspur führen konnte. Für den Schlusspunkt sorgte Justin Williams eine Minute vor dem Spielende erneut auf Vorlage von Brind´Amour.

"Dieses Team gibt eben niemals auf", erklärte Brind´Amour nach der Partie des Geheimins des Erfolges. "Das 2:2 von Doug Weight war die Schlüsselszene. Da fiel der Druck von uns ab, da wussten wir, dass wir es schaffen können."

© SID

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