Freiburg hat sich bereits aufgegeben
„Letzte Chance“ für Werder und VfB

Vor einem Jahr marschierte Werder Bremen einsam vorneweg, jetzt kämpft der deutsche Meister um seine letzte Chance. Vor dem Verfolger-Duell gegen den VfB Stuttgart greift der Titelverteidiger das Top-Duo FC Bayern und Schalke zumindest verbal noch einmal an.

dpa DÜSSELDORF. "Ich habe in keinster Weise irgendetwas abgeschrieben", verspricht sich Werder-Coach Thomas Schaaf bei einem Sieg des Tabellen-Vierten gegen den Dritten noch einmal Rückenwind. Matthias Sammer pflichtet bei: "Fünf Punkte Differenz wurden auch schon mal in den letzten zwei Spieltagen aufgeholt." Der VfB-Trainer fordert vor dem Spitzenduell des 27. Bundesliga-Spieltags von seiner Elf Courage: "Klar ist, dass der Bessere und nicht der Ängstlichere gewinnen wird."

Beim Rekordmeister herrscht vor dem Spiel in Wolfsburg Zuversicht. "Schalke hat uns eine Steilvorlage gegeben. Die müssen wir nutzen", nimmt Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Bayern-Profis in die Pflicht, die Tabellenführung nicht mehr abzugeben. VfL-Trainer Erik Gerets will nach der desolaten Vorstellung beim 1:5 in Bochum und lediglich zwei Siegen aus neun Rückrunden-Partien gegen die Bayern "elf Löwen" auf dem Platz sehen. In Wolfsburg gab es zuletzt viel Zündstoff. Thomas Brdaric musste trotz eines Trauerfalls an einer Team-Sitzung teilnehmen, Privilegien wurden gestrichen, die Fans taten ihren Unmut mit Schmäh-Plakaten kund. Gerets drohte personelle Konsequenzen an und will sogar den zweikampfscheuen Mittelfeld-Antreiber Andres D'Alessandro auf die Bank setzen. Für den ehemaligen Bayern-Spieler Thomas Strunz, jetzt Geschäftsführer der Wolfsburger, kommen die Münchner zur rechten Zeit: In dieser Phase sei der FC Bayern der angenehmste Gegner. "Die Mannschaft hat jetzt die Möglichkeit zu zeigen, dass sie wirklich eine Mannschaft ist."

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