Freie Fahrt für Olympia: "Olympic Lane" eröffnet

Freie Fahrt für Olympia
"Olympic Lane" eröffnet

Gut eine Woche vor Beginn der Olympischen Winterspiele vom 10. bis 26. Februar in Turin hat die Stadt jetzt eigene Fahrspuren für Sportler, Funktionäre und Journalisten eingerichtet.

HB TURIN. Die "Olympic-Lane" ist insgesamt 80 Kilometer lang und soll für die schnelle Verbindung zwischen den Wettkampfstätten, dem Olympia-Dorf sowie den Medienzentren sorgen. Normalbürger, die unbefugt auf die Spuren mit den fünf verschlungenen Ringen fahren, müssen mit Strafen von bis zu 71 Euro rechnen. Bei den Sommerspielen in Athen 2004 kassierte die Polizei für das Delikt noch am "Tatort" 130 Euro.

"Aber die Turiner sind disziplinierte Fahrer", meinte ein Polizist. Bisher habe es lediglich zwei Strafzettel gegeben, hieß es am Donnerstag. Ein Fahrer, der sein Auto auf der "Olympia-Spur" parkte, musste am Mittwoch 35 Euro zahlen. Außerdem wurde der Wagen abgeschleppt. "Aber im Allgemeinen lassen die Polizisten noch Milde walten", sagte der Schutzmann. Haben die Spiele aber erst einmal begonnen, werde sich das ändern. Immerhin 60 Polizisten sind dann auf Motorrädern im Einsatz, um die "Olympic-Lane" freizuhalten.

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