sonstige Sportarten
Friedek in Helsinki wohl dabei

Die Leichtathletik-WM in Helsinki wird wohl mit dem Leverkusener Charles Friedek stattfinden. Der Dreisprung-Weltmeister übertraf in Wipperfürth trotz einer Knöchelverletzung die B-Norm deutlich.

Mit 16,82m in Wipperfürth hat der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek (Leverkusen) am Sonntag die Zweifel an seinem Verbleiben im WM-Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für Helsinki (6.-14. August) beseitigt. "Entgegen dem Rat von Trainer Bernd Knut ist er doch an den Start gegangen und hat die B-Norm klar übertroffen. Er wollte kein Geschenk des Verbandes", erklärte der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow, der auch ohne diesen Test gegen eine Streichung Friedeks am Montag aus dem Team plädiert hätte.

Friedek, Weltmeister von Sevilla 1999, in diesem Jahr Europacupsieger und derzeit mit 17,39 Nummer sieben der Weltrangliste, hatte nach einer Knöchelverletzung am Freitag in London sechs ungültige Versuche fabriziert. "Es wäre nicht klug, am Sonntag erneut zu springen", hatte Trainer Bernd Knut gewarnt. Mallow: "Wenn Charles gesund ist, kann er eine Medaille gewinnen. Und wenn er sich nicht in Form fühlt, wird er wohl selbst auf Helsinki verzichten."

Mallow berät am Montag (Meldeschluss 24 Uhr) mit Frank Hensel, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und dem für Leistungssport zuständigen Vizepräsidenten Eike Emrich über Veränderungen in der Liste der 61 Nominierten. Angekündigt hat Mallow bereits die Streichung der weiblichen 4x100-m-Staffel, die nach einigen Ausfällen kein Endlauf-Kandidat mehr ist.

© SID

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