Fünfte olympische Goldmedaille für Claudia Pechstein
Während der Hymne flossen die Tränen

Es waren ergreifende Augenblicke für die Fans auf der Medals Plaza. Als die deutschen Eisschnellläuferinnen ihre Goldmedaillen überreicht bekamen, konnte einige der "Golden Girls" ihre Tränen nicht zurückhalten.

HB TURIN. Als die deutsche Hymne für die "Golden Girls" auf der Medals Plaza von Turin erklang, konnte Claudia Pechstein ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Immer wieder wischte sie sich am Freitagabend die Augen und war vom Augenblick übermannt, als die deutsche Fahne im Zentrum der Olympia-Stadt gehisst wurde. Gemeinsam mit ihren Teamgefährtinnen Anni Friesinger, Daniela Anschütz-Thoms, Sabine Völker und Lucille Opitz winkte die fünfmalige Eisschnelllauf- Goldmedaillengewinnerin ihren Fans und Familienangehörigen vom Siegerpodest zu.

"Es ist die Fünfte", waren die einzigen Worte, die die 33-jährige Berlinerin nach der feierlichen Zeremonie in der Mixedzone über die Lippen brachte. Anni Friesinger zeigte viel Verständnis für ihre Gefährtin. "Es ist ein so wunderbares Gefühl. Die viele Anspannung fällt ab und es gibt so viele Emotionen. Ich habe gestern die Tränen nicht halten können, heute war es die Claudia."

Zuvor hatten rund 8000 Tifosi auf der Piazza Castello ihr gleichfalls siegreiches Herren-Team frenetisch gefeiert. Sinnbildlich legten die vier Italiener um Enrico Fabris die Hände auf ihre Herzen und ließen sich von ihren Fans feiern. Stimmungsvoll sangen die Anhänger die italienische Hymne mit und schwenkten dabei ihre Trikolore-Fähnchen.

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