Fünfter Platz beim Weltcup in Japan
Bader überrascht in Sapporo

Skispringer Ferdinand Bader hat die deutschen Asse gut vertreten. In Sapporo konnte der Auerbacher nach dem ersten Durchgang sogar auf den Weltcup-Sieg hoffen.

HB BERLIN. Ferdinand Bader hat die Abwesenheit der deutschen Skisprung-Elite beim Weltcup in Sapporo gut ausgenutzt. Am Sonntag belegte der 23-Jährige vom SC Auerbach den fünften Platz beim zweiten Wettbewerb in Japan. Einen Tag nach seinem 28. Rang konnte Bader nach dem ersten Durchgang sogar vom Sieg träumen. Doch nach seinem Satz über 128,5 Meter, der ihm den zweiten Platz nach dem ersten Durchgang einbrachte, fiel Bader im Finaldurchgang mit einem Sprung über 109,5 Meter und insgesamt 222,9 Punkten auf den fünften Platz zurück.

Es siegte Roar Ljoekelsoey, der auch bereits nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Der Norweger feierte mit 292,1 Punkten für 137,5 und 137 Meter seinen zweiten Saisonsieg und den insgesamt 10. Weltcup-Erfolg seiner Karriere. In der Gesamtwertung verdrängte der 28-Jährige mit nun 1078 Zählern nach 21 von 28 Konkurrenzen den Polen Adam Malysz vom zweiten Rang. Fast uneinholbar in Front liegt der in Japan erkrankt fehlende Janne Ahonen aus Finnland (1526 Punkte).

Hinter Ljoekelsoey belegten der Finne Risto Jussilainen (262,8 Punkte) und Thomas Morgenstern (243,1) aus Österreich die Plätze. Der am Vortag auf Rang 14 gesprungene Christian Bruder (Ruhla) wurde 24. Die deutschen WM-Kandidaten bereiten sich in der Heimat auf die Titelkämpfe in Oberstdorf vom 16. bis 27. Februar vor.

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