Fußball WM
WM-Countdown: Noch 148 Tage bis zum ersten Anpfiff

Die Schüler in Kaiserslautern freuen sich ganz besonders auf die WM-Spiele in ihrer Stadt. An den vier WM-Spieltagen in der pfälzischen Stadt haben alle Schüler der dortigen Schulen aus organisatorischen Gründen frei.

Rund 12,5 Mill. Schüler in Deutschland werden während der Fußball-WM neidisch nach Kaiserslautern schauen. In der WM-Stadt haben die Schülerinnen und Schüler an den vier WM-Spieltagen unter der Woche schulfrei. Darauf einigten sich Vertreter der Stadt sowie das rheinland-pfälzische Bildungsministerium.

Was aber wie ein Entgegenkommen an fußballbegeisterte Kinder und Jugendliche aussieht, hat in Wahrheit eher pragmatische Gründe. "Wenn es gut läuft, verdoppelt sich an WM-Tagen die Einwohnerzahl der Stadt auf 200 000. Das ist eine große infrastrukturelle Herausforderung für uns", sagt Sprecher Dirk A. Leibfried vom WM-Büro in Kaiserslautern.

So werden die Räumlichkeiten der Schulen von Hilfseinrichtungen belegt, und der öffentliche Personenverkehr kann sich allein auf die WM-Gäste konzentrieren. Ein kleiner Trost für alle Schüler außerhalb der pfälzischen Metropole: Die Kaiserslauterer Schüler müssen mindestens zwei Schultage nachholen.

© SID

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