Gegen Italien
Russland schießt sich ins Viertelfinale

Gastgeber Russland hat bei der Eishockey-WM in Moskau vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Vom 3:0-Erfolg der "Sbornaja" gegen Italien profitierte auch Titelverteidiger Schweden, der ebenfalls eine Runde weiter ist.

Auch wenn die Zwischenrunde der Eishockey-WM in Moskau noch nicht beendet ist, stehen bereits die ersten Viertelfinalisten fest. Gastgeber Russland und Titelverteidiger Schweden haben ihre Tickets bereits sicher. Die "Sbornaja" besiegte in ihrem ersten Zwischenrundenspiel Außenseiter Italien mit viel Mühe 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) und setzte damit ihre Erfolgsserie in Moskau fort. Mit dem 33. Sieg in Folge in seiner Hauptstadt qualifizierte sich der 23-malige Titelträger vorzeitig für die Runde der letzten Acht.

Vom Sieg der Russen profitierte auch Weltmeister und Olympiasieger Schweden. Die spielfreien Skandinavier, die bereits am Donnerstag mit einem 5:2-Erfolg gegen Dänemark in die Zwischenrunde gestartet waren, sind in der Gruppe E ebenfalls nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen.

Für Österreich wird es eng

Fast sicher im Viertelfinale ist in der Gruppe F Rekordweltmeister Kanada. Die "Ahornblätter" setzten sich dank eines starken zweiten Drittels und ihres überragenden Kapitäns Shane Doan 6:3 (0:1, 5:0, 1:2) gegen Weißrussland durch. Mit neun Punkten kann der Tabellenführer in der deutschen Gruppe nur noch theoretisch aus den ersten vier Rängen herausfallen.

Um den Klassenerhalt zittern muss Aufsteiger Österreich. Die Mannschaft des früheren Ingolstädter Trainers Jim Boni verlor zum Auftakt der Relegation 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) nach Verlängerung gegen Norwegen. Morton Ask erzielte nach 2:22 Minuten der Overtime das entscheidende Tor. Den ersten Schritt zum Klassenerhalt machte auch Lettland durch ein 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) gegen die Ukraine.

"Dreifacher Doan" lässt Kanada jubeln

In der Chodynka-Arena in Moskau mussten die 14 000 Zuschauer lange auf das erste Tor warten. Erst in der 35. Minute gelang Ilja Kowaltschuk das 1:0 für die Gastgeber. Alexander Frolow (52.) und Alexej Morosow vier Sekunden vor Schluss mit seinem sechsten Turniertreffer sorgten für die Entscheidung.

Zuvor hatte Kanada dank seines umstrittenen Kapitäns Doan den vierten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Nach einem schwachen ersten Drittel drehten die NHL-Profis auf. Doan, wegen angeblicher Beleidigung seiner frankophonen Landsleute aus der Heimat harsch kritisiert, war mit drei Toren (23., 26., 30.) der überragende Mann auf dem Eis. Die weiteren Treffer im Mitteldrittel erzielten Jonathan Toews (29.) und Mike Cammalleri (37.). Im Schlussabschnitt traf noch Matthew Lombardi (57.).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%