"Gegen mich lief eine Kampagne": Mayer-Vorfelder gibt sich wieder krisenresistent

"Gegen mich lief eine Kampagne"
Mayer-Vorfelder gibt sich wieder krisenresistent

Souverän, selbstsicher, strahlend - und um keinen Scherz verlegen: Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner weiteren Entmachtung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat Gerhard Mayer-Vorfelder wieder einmal seine Nehmerfähigkeiten und seine Krisenresistenz unter Beweis gestellt.

HB HEILBRONN. "Ich bezeichne es schon als Kampagne, was da gegen mich gelaufen ist", sagte der DFB - Präsident bei einer Podiumsdiskussion der "Heilbronner Stimme" am Montagabend und versicherte den Zuhörern: "Ich prüfe mich auch selber, frage mich, was habe ich falsch gemacht."

Viel kann das nach seiner Ansicht nicht gewesen sein, denn lächelnd wehrte Mayer-Vorfelder alle Kritik ab. Im Zweifelsfall sind sowieso die Medien schuld. Nach den turbulenten Wochen mit der Schiedsrichter-Affäre wisse er endgültig, wen er nicht zu seinem 75. Geburtstag einladen werde - "und zum 80. auch nicht".

72 wird der frühere baden-württembergische Finanzminister am Donnerstag und nun, da die Aufgaben zwischen ihm und Theo Zwanziger neu geordnet wurden, kann er sich auf das konzentrieren, was ihm ohnehin näher liegt: das große Ganze. Wenn Mayer-Vorfelder noch den außerordentlichen Bundestag Ende April übersteht, wo der "Fall Hoyzer" aufgearbeitet werden soll, kann er sich vollends dem Nationalteam, der WM 2006 und seinen Aufgaben bei der UEFA und FIFA widmen.

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