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Gelöster Nowitzki führt Deutschland zum Sieg

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim Supercup in Braunschweig ungefährdet gewonnen. Gegen Weißrussland war Dirk Nowitzki beim 75:59 mit 33 Zählern überragender Akteur der DBB-Auswahl.

Nach der Haftentlassung seines Beraters, persönlichen Trainers und Freundes Holger Geschwindner hat Dirk Nowitzki groß aufgespielt und die deutsche Basketball-Nationalmannschaft beim 17. Supercup in Braunschweig zum Auftaktsieg geführt. Der NBA-Legionär der Dallas Mavericks agierte wie befreit und erzielte beim 75:59 (39:29) gegen Weißrussland 33 Punkte. Außerdem steuerte er elf Rebounds bei. "Das war ein richtiger Schritt in die richtige Richtung", sagte Bundestrainer Dirk Bauermann nach der Partie vor der enttäuschenden Kulisse von nur 2 500 Zuschauern.

Nächste Gegner Georgien und Griechenland

Die weiteren Gegner der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) beim Einstieg in die heiße Phase der EM-Vorbereitung sind am Samstag (15 Uhr) Georgien und am Sonntag (14.30 Uhr/beide Spiele live im DSF) Griechenland.

Dirk Nowitzki war die Erleichterung über die Entwicklung im "Fall Geschwindner" anzumerken. Seit dem 19. Juli saß der Ex-Nationalspieler wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Haft. Gegen die Weißrussen aber war Geschwindner bereits wieder in der Halle. Auch in den nächsten Wochen wird Geschwindner nicht von Nowitzkis Seite weichen.

"Wir haben anfangs rostig gespielt"

"Big D." war der Dreh- und Angelpunkt im deutschen Spiel, das allerdings nur schwer auf Touren kam. "Wir haben anfangs rostig gespielt, da hat der Rhythmus komplett gefehlt. Aber für uns sind diese Spiele wichtig, und die Leistung wird von mal zu mal stimmiger", erklärte Dirk Bauermann, der beim Auftaktspiel Ademola Okulaja aufbieten konnte.

Der Spanien-Legionär aus Barcelona spielte nach einer Infektion im Knie nur die erste Halbzeit und "konnte zwangsläufig noch nicht an seine alte Form anknüpfen", sagte Bauermann und fuhr fort: "Aber für ihn sind solche Spiele das beste Heilmittel." Nicht dabei war Leistungsträger Patrick Femerling (Meniskusoperation).

Neben Dirk Nowitzki spielte sich der "Mailänder" Sven Schultze mit elf Punkten in den Vordergrund. Bei den international zweitklassigen Weißrussen trafen Nikolaj Alexejew (17) und Alexander Gudriawtsow (11) am besten.

© SID

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