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DEB-Cracks sind heiß auf US-Boys

Das DEB-Team trifft am Dienstag und am Donnerstag auf die zum Favoritenkreis zählende Nationalmannschaft der USA. Es ist der letzte Test für Poss 27 DEB-Spieler, von denen er vor dem Turnierbeginn noch zwei nach Hause schicken muss.

HB MÜNCHEN. Am Sonntag spielt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ihre erste Vorrunden-Partie gegen Kasachstan. Erst seit heute hat Bundestrainer Greg Poss alle 27 Spieler im bayerischen Bad Aibling um sich versammelt. Jetzt bleiben Poss nur zwei Testspiele um das Personal aufeinander abzustimmen, ehe dann in Wien gleich das wichtigste WM-Spiel ansteht.

"Wir sollten jetzt anfangen, uns einzuspielen, es gibt noch sehr viel zu tun", weiß Poss. "Phase vier" der WM-Vorbereitung wird allerdings gleich zu einem echten Härtetest. Gegner am Dienstag in München und am Donnerstag in Rosenheim (jeweils 19.30 Uhr) sind die USA, alles andere als ein Sparringspartner.

"Die USA werden eine der stärksten Mannschaften des Turniers sein. Das wird ein sehr harter Test. Aber nur so können wir uns weiterentwickeln", sagt Poss vor den Partien gegen die NHL-erfahrenen Amerikaner. Dem Bundestrainer stehen erstmals die insgesamt sechs Spieler vom neuen deutschen Meister Eisbären Berlin und vom Finalisten Adler Mannheim zur Verfügung, außerdem die beiden Übersee-Profis Christian Ehrhoff und Marcel Goc vom AHL-Klub Cleveland Barons.

Am Donnerstag muss Greg Poss den Kader auf 25 WM-Fahrer reduzieren. Nach der Vorrunde, wenn zwei Spieler nachnominiert werden können, hofft der Chefcoach auf die weiter in den AHL-Playoffs beschäftigten Christoph Schubert (Binghampton) und Dennis Seidenberg (Philadelphia).

Schwerwiegende Abstimmungsprobleme durch die vielen Neulinge soll es angeblich nicht geben. "Es ist kein großes Puzzle mehr, das man zusammenbauen muss", behauptet Kapitän Jan Benda, dessen Rolle allerdings auch schon festgelegt sind: Unter Bundestrainer Hans Zach musste der Russland-Legionär stets Verteidiger spielen, Poss setzt den gelernten Stürmer nur bei Überzahl-Situationen als "blueliner" ein.

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