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Generationen-Konflikt zwischen Agassi und Nadal

Andre Agassi und Rafael Nadal bestreiten das Finale des Masters-Turniers in Montreal. Der 35 Jahre alte Amerikaner siegte im Halbfinale gegen Greg Rusedski, der 19-jährige Spanier gegen Paul-Henri Mathieu aus Frankreich.

Altmeister gegen Newcomer - im Finale des Masters-Turniers in Montreal stehen sich in Andre Agassi und Rafael Nadal zwei verschiedene Tennis-Generationen gegenüber. Der 35-jährige US-Amerikaner gewann sein Halbfinale gegen den britischen Linkshänder Greg Rusedski mit 6:4, 6:4, der 16 Jahre jüngere Spanier Nadal schlug den Franzosen Paul-Henri Mathieu mit 6:4, 7:5.

Agassi, der in Nadals Geburtsjahr 1986 seine Profikarriere begann, spielt zum ersten Mal gegen den amtierenden French-Open-Champion. Nadal gewann in diesem Jahr bereits acht Titel, alle auf Sand. Agassi feierte nach einer längeren Verletzungspause vor Wochenfrist in Los Angeles den 60. Turniersieg seiner Karriere.

Federer und Haas in Cincinnati

Beim Masters-Turnier in dieser Woche in Cincinnati wird auch Branchenprimus Roger Federer nach sechswöchiger Pause wieder ins Geschehen eingreifen. Der Schweizer, der in diesem Jahr ebenfalls bereits acht Turniersiege auf dem Konto hat, musste wegen immer wieder auftretender Beschwerden an den Füßen seit seinem Finalsieg Anfang Juli in Wimbledon pausieren.

In Cincinnati ist auch Tommy Haas nach überstandener Grippe wieder dabei. Der 27-Jährige spielt zum Auftakt gegen Mathieu. Zweiter Deutscher im Hauptfeld ist Nicolas Kiefer (Hannover) der in der ersten Runde gegen einen Qualifikanten antritt.

LA-Finale zwischen Clijsters und Hantuchova

Beim WTA-Turnier in Los Angeles stehen sich im Finale die frühere Weltranglistenerste Kim Clijsters (Belgien) und die Slowakin Daniela Hantuchova gegenüber. Clijsters gewann ihr Halbfinale gegen die Italienerin Francesca Schiavone mit 6:2, 6:4. Hantuchova, die im Viertelfinale vom verletzungsbedingten Verzicht der an Nummer eins gesetzten Russin Maria Scharapowa profitiert hatte, setzte sich mit 6:3, 6:4 gegen Jelena Dementjewa (Russland/Nr. 3) durch.

Scharapowa war bei ihrem Angriff auf die Nummer eins der Weltrangliste von einer Brustmuskelzerrung gestoppt worden. Trotz der gesundheitlichen Probleme, die Scharapowa seit Oktober 2004 immer wieder behindern, ist ihr Sprung an die Spitze programmiert. Selbst, wenn sie auf den geplanten Start bei den Canadian Open in der kommenden Woche verzichten muss, wird sie die nicht für Toronto gemeldete Lindsay Davenport (USA) auf Platz zwei verdrängen und am 22. August als erste Russin die Führung im Ranking übernehmen.

© SID

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