Gerolsteiner Teamchef sieht Chance für den Radsport
Holczer: "Ära Ullrich wohl beendet"

Hans-Michael Holczer sieht den deutschen Radsport in der Nach-Ullrich-Ära offenbar gut aufgestellt: "Die Zeit für die jungen Fahrer ist gekommen, da die Ära Ullrich wohl beendet ist", meinte der Gerolsteiner-Teamchef.

Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer sieht im Absturz von Jan Ullrich eine Chance für den deutschen Radsport. "Die Zeit für die jungen Fahrer ist gekommen, da die Ära Ullrich wohl beendet ist. Und einige haben diese Rolle bereits toll angenommen", sagte der 52-Jährige am Ruhetag der Tour de France in Bordeaux.

Zwar sei Ullrichs Abgang für ihn "schneller und unschöner als erwartet" gekommen, doch die bisherigen Auftritte der deutschen Fahrer bei der Frankreich-Rundfahrt stimmten ihn zuversichtlich: "Sie wirken wie befreit. Die bisher gezeigten Leistungen hätte man einigen kaum zugetraut."

Gerolsteiners bestplatzierter Fahrer nach der ersten Tourwoche ist Markus Fothen (Kaarst) als Fünfter. Mit dem 24-Jährigen und weiteren hoffnungsvollen Nachwuchsfahrern wie Heinrich Haussler (22), Stefan Schumacher (24) oder Fabian Wegmann (26) sieht Holczer für sein Team eine gute Perspektive: "Wohl dem, der rechtzeitig auf die Zeit nach Ullrich vorbereitet ist. Ich glaube, wir sind das optimal."

© SID

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