Gesperte Sportler wieder dabei
Sieben aus Zwölf

Erhöhte Hämoglobin-Werte im Blut könnten nach Ansicht das WADA-Vorsitzenden Richard Pound zukünftig als Dopingfälle gewertet werden.

WADA-Chef Pound: "Hohe Blutwerte künftig als Dopingfälle werten" = HB TURIN. "Die Bluttests sind wichtig, weil wir durch sie oft Dopingfälle entdecken und dann per Urintest bestätigen können", sagte der Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in einem Interview in der ZDF-Sendung "Olympia kompakt" am Mittwoch in Turin. Es sei schon sehr seltsam, dass zwölf Athleten plötzlich zu den Olympischen Winterspielen so hohe Blutwerte hatten. "Vielleicht sollten wir solche Fälle künftig als Dopingfälle werten, nicht mehr als reine Gesundheitsfrage", erklärte der Kanadier.

Der Ski-Weltverband FIS hatte für die olympischen Langlauf- Wettbewerbe ein Dutzend Athleten wegen zu hoher Hämoglobin-Werte mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt. Darunter war auch Evi Sachenbacher-Stehle aus Reit im Winkl, die erst am Dienstag zum Teamsprint antreten durfte. Am Mittwoch erhielten zwei weitere Athleten die Starterlaubnis. Der Kanadier Sean Crooks und Robel Teklemariam aus Äthiopien dürfen nach bestandenem zweiten Test in die Wettkämpfe eingreifen. Damit sind sieben der zwölf ursprünglich gesperrten Sportlern nun startberechtigt.

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