Gewichtheben Doping
Gewichtheber in Peking unter strenger Beobachtung

Die Gewichtheber verschärfen in Peking den Antidopingkampf. Ab sofort stehen den Athleten im Aufwärm-Bereich keine Teamkabinen mehr zur Verfügung.

Die Gewichtheber müssen sich bei den Olympischen Spielen auf verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen Doping einstellen. Bei den Wettbewerben in Peking wird es erstmals im Aufwärm-Bereich keine Teamkabinen hinter den Trainingshanteln mehr geben. Für internationale Titelkämpfe gilt die vom deutschen Verband Bvdg maßgeblich initiierte Regelung bereits seit zwei Jahren.

In die Kabinen durften sich die Gewichtheber bisher unbeobachtet zurückziehen, was Möglichkeiten zur Doping-Manipulation eröffnete. In Peking sind alle Heber nach ihrem Eintritt in den Aufwärmbereich jederzeit und komplett unter Kontrolle und werden von beauftragten Sicherheitskräften auch auf die Toilette begleitet. "Das Gleiche wird auch auf alle Trainer zutreffen", sagte der deutsche Coach Michael Vater.

Zusätzliche Dopingtests

Der Weltverband IWF kündigte an, dass bei allen Entscheidungen zusätzlich zu den vier Besten drei weitere Athleten für Dopingtests ausgelost werden. Allein im Olympiajahr sind bereits 41 Gewichtheber von der IWF wegen Dopings gesperrt worden, ein Großteil davon entsprechend einer ab dem 1. April geltenden IWF-Regel für vier Jahre bis 2012.

© SID

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