Gewichtheben EM
Deutsche gehen leer aus - Kranz reißt Rekord

Auch nach dem dritten Tag der Gewichtheber-Europameisterschaften in Straßburg warten die deutschen Athleten weiter auf die erste Medaille. Zumindest verbesserte Yvonne Kranz drei deutsche Rekorde.

Die Europameisterschaften der Gewichtheber in Straßburg sind weiterhin nicht die Wettkämpfe der deutschen Athleten. Auch nach dem dritten Tag warten die deutschen Gewichtheber weiter auf die erste Medaille, konnten aber zumindest mit ordentlichen Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Kranz mit drei deutschen Rekorden

Yvonne Kranz (Suhl) stellte in der Klasse bis 75kg drei Deutsche Rekorde im Reißen, Stoßen und Zweikampf auf, verfehlte als Sechste aber dennoch die Podestplätze. Mit dem siebten Rang musste sich unterdessen Anett Goppold (Eibau) in der Klasse bis 69kg begnügen.

Kranz übertraf mit 101kg im Reißen, 131kg im Stoßen und der Gesamtsumme von 232kg im Zweikampf jeweils die nationalen Bestmarken von Stephanie Mantek aus dem Jahr 2000. Gegen die Armenierin Hripsime Khurschudijan, die 262kg (122+140) erzielte, war die deutsche Gewichtheberin des Jahres aber chancenlos. Tatjana Matwejewa (Russland) mit 247kg (108+139) und die Spanierin Lidia Valentin mit 247kg (115+132) landeten auf den Plätzen.

In der Klasse bis 69kg stellte Goppold mit 208kg (92+116) ihre persönliche Bestleistung ein. Den Sieg holte sich überlegen die Russin Oksana Sliwenko. Die Weltrekordlerin im Reißen kam auf 257kg (112+145) und gewann damit beide Einzeldisziplinen. Zweite wurde Nazik Awdalijan aus Armenien mit 241kg (105+136) vor der Vorjahres-Zweiten Natalja Dawidowa (Ukraine), die ebenfalls 241kg (109+132) stemmte.

Bei den Männern hatten die beiden deutschen Teilnehmer Andre Winter (Neuhardenberg) und Artiom Shaloyan (Altrip) in der Klasse bis 69 kg mit vorderen Platzierungen nichts zu tun. Beide erzielten 286 kg (126+160) und mussten sich mit den Plätzen 16 und 17 zufrieden geben. Es siegte der Franzose Venceias Dabaya mit 331 kg (148+183) vor dem Armenier Tigran Martirosijan, der ebenfalls auf 331 kg (155+176) kam, aber aufgrund des höheren Eigengewichts Gold verpasste. Der Russe Wladislaw Lukanin sicherte sich mit 322 kg (147+175) Bronze.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%