Gewichtheben WM
Kreislaufprobleme nach Rekord stoppen Blasnik

Wechselbad der Gefühle für Sarah Blasnik bei der Gewichtheber-WM in Thailand. Nach neuem deutschen Rekord im Reißen stoppten massive Kreislaufprobleme die 17-Jährige. Der Titel in der Klasse bis 53kg ging an Li Ping.

Bittere Moment für Sarah Blasnik. Die Jugend-Europameisterin aus Frankfurt/Oder hat bei der Gewichtheber-WM in Chiangmai/Thailand zunächst einen deutschen Rekord gestemmt und danach wegen Kreislaufproblemen aufgegeben. Den Sieg in der Klasse bis 53kg sicherte sich die Chinesin Li Ping mit 219kg im olympischen Zweikampf vor Nastasia Nowikowa (Weißrussland/213) sowie Yin-Hee Yoon (Südkorea/211).

"So ein Pech. Sarah wurde es plötzlich extrem schlecht. Der Mannschaftsarzt war zwar gleich zur Stelle, aber an eine Fortsetzung des Wettkampfes war nicht zu denken", schilderte der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (Bvdg), Claus Umbach, das Aus für Blasnik. "Vielleicht hat sie Lebensmittel nicht vertragen."

Die 17-Jährige zeigte sich bis dahin bestens präpariert und verbesserte im Reißen mit 80kg ihre bei der EM im April aufgestellte Höchstmarke um ein Kilo. Die Chance, im Zweikampf unter die besten zwölf zu kommen, konnte das größte deutsche Talent dann aber nicht wahrnehmen.

Chinas auch erst 19 Jahre alte neue Weltmeisterin Li Ping versuchte im Stoßen, den von ihr selbst gehaltenen Weltrekord von 130kg gleich um vier Kilogramm zu steigern und sich damit zugleich den Zweikampf-Weltrekord zu sichern. Das Vorhaben misslang. Nach sechs der 15 Konkurrenzen ist bei der WM in der drückenden Schwüle der Halle von Chiangmai noch kein Weltrekord verbessert worden.

© SID

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