Giant-Modell wiegt nur acht Kilo - kostet aber 25 000 Euro
Spezialräder für Ullrich und Steinhäuser

Jan Ullrich und Tobias Steinhauser haben als einzige im T-Mobile-Team vom taiwanesischen Mannschafts-Ausrüster "Giant" ein spezielles Zeitfahrrad für die Tour de France angepasst bekommen.

HB MANNHEiM. Die Spezialmaschine aus Carbon wird bis auf die Vordergabel in einem Stück geschnitten und verhalf Ullrich schon bei seinem Zeitfahr-Sieg zum Auftakt der Tour de Suisse.

Angeblich kosten die unter acht Kilogramm leichten Räder pro Stück - vor allem unter Berücksichtigung der hohen Entwicklungskosten - rund 25 000 Euro. Bisher war Ullrich trotz anderer Etikettierung bei der Tour ein Rad der Berliner Spezialschmiede FES gefahren.

"Steinhauser hat nur deshalb auch das Rad, weil seine Körpermaße mit denen Ullrichs übereinstimmen. Deshalb war der Produktionsaufwand nicht so hoch", erklärte Team-Sprecher Luuc Eisenga am Sonntag. Die maßgebliche Änderung im Vergleich zu anderen Zeitfahr-Rädern ist die Veränderung des Tretlagers, so dass die Beine in engerem Abstand zueinander treten. So entstehen weniger Windwirbel.

Die starken Zeitfahrer Alexander Winokurow und Andreas Klöden kommen mit ihrem bisherigen Material laut Eisenga sehr gut zurecht, so dass es wohl bei ihnen zu keiner Umrüstung mehr kommt. Winokurow war am Samstag in Kasachstan Landesmeister geworden und am Sonntag mit einer Privatmaschine schon wieder an seinen Wohnort nach Monte Carlo zurückgekehrt. Am Mittwoch reist das komplette neunköpfige T Mobile-Tour-Team - an den Startort Fromentine, wo am Samstag die 92. Tour beginnt.

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