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Glück im Unglück für Pechvogel Haas

Tommy Haas hat bei seinem Erstrunden-Match in Wimbledon Glück im Unglück gehabt. Eine Kernspintomographie ergab, dass die Bänder des Daviscupspielers nicht gerissen sind. Haas war beim Aufwärmen umgeknickt.

Trotz der Niederlage im Erstrundenmatch der 119. All England Championships in Wimbledon ist Tommy Haas glimpflich davongekommen. Der Daviscupspieler hat bei seinem Unfall vor der Partie keinen Bänderriss im rechten Knöchel erlitten. Das ergab am Dienstag kurz nach seinem Missgeschick eine Kernspintomographie in einem Krankenhaus. "Es ist nichts Schlimmes, das Band ist nur stark überdehnt", sagte der 27-Jährige nach der eingehenden Untersuchung, "ich hoffe, dass ich in rund vier Wochen zu Beginn der Hartplatzsaison in den USA wieder spielen kann."

Tennisball an Haas´ rechtem Fuß

Der gebürtige Hamburger war beim Einspielen vor seinem Match gegen Janko Tipsarevic (Serbien und Montenegro) nach einem Aufschlag auf einen im Feld liegenden Ball getreten und umgeknickt. Das Sprunggelenk schwoll daraufhin in kürzester Zeit fast auf die Größe eines Tennisballs an. Haas versuchte zwar nach einer Behandlung durch einen Physiotherapeuten, das Match zu bestreiten, gab jedoch beim Stand von 2:6, 1:2 nach 39 Minuten auf. "Wimbledon meint es anscheinend nicht gut mit mir", sagte er, "ich kann kaum glauben, was da passiert ist. Mehr Pech kann man gar nicht haben."

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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