sonstige Sportarten
Goldmedaille für die Zuschauer bei den World Games

Am siebten von elf Veranstaltungstagen ist der Zuschauerrekord bei den World Games geknackt. Die Bestmarke von 300 000 Zuschauern bei den Spielen der nicht-olympischen Sportarten von 2001 wurde bereits jetzt übertroffen.

Während die deutschen Athleten bei den World Games durch tolle Leistungen zu überzeugen wissen, haben sich auch die Zuschauer bei den Spielen in diesem Jahr eine besondere Auszeichnung verdient. Bereits am siebten von elf Veranstaltungstagen wurde die alte Bestmarke von 300 000 Besuchern bei den Spielen der nicht-olympischen Sportarten aus dem Jahr 2001 im japanischen Akita übertroffen.

"Die Resonanz und die Begeisterung übertreffen alle Erwartungen."

"Die Resonanz und die Begeisterung übertreffen alle Erwartungen", erklärte Co Koren, Generalsektretär der International World Games Association (Iwga). Iwga-Präsident Ron Froehlich nahm die positive Kunde zum Anlass, dem Publikum schon einmal symbolisch die Goldmedaille zu verleihen. Zufriedenheit machte sich auch bei den Organisatoren breit. "Am Anfang wurden wir noch belächelt, jetzt wird allen so langsam klar, was wir auf die Beine gestellt haben", meinte Peter Langner, Geschäftsführer der World Games Gmbh.

Unterdessen gab es eine weitere Medaille für die deutsche Mannschaft: Beim Boule gewann das Petanque-Team der Damen Bronze. Im Spiel um Platz drei setzten sich Lara Eble (Viernheim), Gudrun Deterding (Düsseldorf) und Daniela Thelen (Essen) mit 13:6 gegen Israel durch.Pech hatte hingegen die deutsche Männer-Mannschaft mit dem Berliner Hannes Bloch, dem Kölner Kamel Bourouba und Sascha Koch aus Speyer. In der Vorrunde besiegten sie als erstes deutsches Boule-Team die favorisierten Franzosen, doch im Spiel um Platz drei musste sich das Trio Belgien mit 9:13 geschlagen geben.

Speedskating-Wettbewerb auf Donnerstag verlegt

Der Traum von einer weiteren Medaille für das DSB-Team wurde beim Speedskating durch das Wetter gestoppt. Wegen Regens mussten die Wettbewerbe über 5 000 m bei den Herren und Damen auf Donnerstag verlegt werden. Im Sportpark Wedau wäre ein Start auf der nassen Strecke für die Athleten zu gefährlich gewesen. Auch für Sumo-Weltmeisterin Sandra Köppen erfüllte sich der Traum vom zweiten Edelmetall nicht. In der offenen Klasse konnte die Schenkenbergerin, die am Dienstag Gold im Schwergewicht gewonnen hatte, ebenso nicht in die Entscheidung eingreifen wie Nicole Hehemann (Hagen a.T.W.).

Unterdessen haben sich die Verantwortlichen für die Schlussfeier am kommenden Sonntag ein Motto einfallen lassen: "Duisburg sagt Danke", heißt es dann ab 21.00 Uhr in der MSV-Arena.

© SID

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