Golf European PGA
Kaymer beim Saisonfinale starker Sechster

Beim Finale der Europa-Tour im spanischen Sotogrande hat Martin Kaymer einen hervorragenden sechsten Platz belegt. Der Sieg ging an den Engländer Justin Rose, Alex Cejka erreichte am Ende den geteilten 14. Rang.

Der Aufstieg von Martin Kaymer in die Golf-Weltspitze geht weiter. Der 22 Jahre alte Tour-Neuling aus Mettmann belegte beim Finale der Europa-Tour im spanischen Sotogrande auf dem schweren Par-71-Platz im Valderrama Golf Club mit 288 Schlägen den hervorragenden sechsten Platz unter 55 Teilnehmern und durfte sich über eine Prämie von 140 000 Euro freuen. Auch der zweite deutsche Starter, der Münchner Alex Cejka, konnte überzeugen. Der 36-Jährige kam mit 294 Schlägen auf den geteilten 14. Platz, für den er noch knapp 59 000 Euro erhielt.

Rose sichert sich den Siegerscheck

Der Sieg und der damit verbundene Scheck über 666 660 Euro ging an Justin Rose. Der Engländer setzte sich im Stechen am zweiten Loch mit einem Birdie gegen seinen Landsmann Simon Dyson und dem Dänen Sören Kjeldsen durch. Nach 72 Löchern hatte das Trio jeweils 283 Schlägen auf dem Konto.

Rose sicherte sich zugleich auch erstmals den Sieg in der europäischen Geldrangliste. Mit 2 944 945 Euro fing der 27-Jährige den in Sotogrande abwesenden Südafrikaner Ernie Els (2 496 237) noch ab. Dritter wurde British-Open-Champion Padraig Harrington aus Irland (2 463 742). Bester Deutscher wurde mit 754 691 Euro Martin Kaymer, der cirka auf Platz 40 landete.

"Super-Abschluss einer Super-Saison"

Sein herausragendes Talent hatte Kaymer am Samstag unter Beweis gestellt. Mit einer 66 nach sechs Birdies und nur einem Bogey spielte er die beste Runde des Turniers und demonstrierte vor allem auf den Grüns seine Klasse. Am Sonntag hingegen schienen die Löcher wie vernagelt, so dass am Ende "nur" eine 72 stand. "Das war ein Super-Abschluss nach einer Super_saison. Dass ich bei Tour-Finale am letzten Tag im vorletzten Flight starte, ist für mich unglaublich", sagte Kaymer, der nun Ende November bei seinem Weltcup-Debüt die deutschen Farben vertritt.

Gemeinsam mit Alex Cejka geht der Rheinländer sogar als Titelverteidiger an den Start, nachdem im vergangenen Jahr Bernhard Langer (Anhausen) und Marcel Siem (Ratingen) triumphiert hatten. Auch Cejkas Bilanz fiel positiv aus: "Ich bin ganz zufrieden. Ich habe hier nach den schweren letzten Wochen mehr erreicht, als ich mir vorgenommen hatte."

© SID

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