Golf European PGA
Lima nutzt in München schwachen Tag von Fasth

Eine schwache 73er-Runde am dritten Tag der 19. BMW International Open in München hat Niclas Fasth die alleinige Führung gekostet. Jose-Filipe Lima aus Portugal zog mit dem Schweden gleich.

Jose-Filipe Lima hat bei den 19. BMW International Open im München-Eichenried den schwachen dritten Tag des bis dahin führenden Niclas Fasth ausgenutzt und mit dem Schweden gleichgezogen. Der Portugiese spielte wie am Vortag eine 70er-Runde, während Fasth 73 Versuche benötigte. Auch Bernhard Langer konnte einen großen Sprung nach vorne machen. Der 49 Jahre alte Anhausener spielte am dritten Tag bei sehr schwierigen Windbedingungen eine starke 68er-Runde und liegt mit insgesamt 210 Schlägen und sechs unter Par auf dem geteilten 11. Platz. Sven Strüver aus Hamburg nimmt nach einer 71er-Runde mit 209 Schlägen den geteilten 9. Rang ein.

Langer und Strüver dürfen sich vor der Finalrunde am Sonntag bei fünf beziehungsweise vier Schlägen Rückstand zur Spitze sogar noch leise Hoffnungen auf den Siegerscheck in Höhe von 330 330 Euro machen. Mit insgesamt 205 Schlägen liegen Lima und Fasth bei der mit zwei Mill. Euro dotierten Veranstaltung vor dem Franzosen Thomas Levet, David Frost (Südafrika) und Nick Dougherty (England/alle 207).

Langer: "Alles ist möglich"

Langer, der gehandicapt durch Halswirbelprobleme einen schlechten Turnierstart (76) hinlegte, sieht selbst noch eine kleine Chance, im 18. Anlauf in seiner bayerischen Heimat erstmals zu gewinnen. "Normalerweise liege ich zu weit zurück, aber Golf ist verrückt. Da ist alles möglich", sagte der Schwabe, der ein noch besseres Ergebnis durch zwei Bogeys auf den letzten drei Bahnen verpasste. Das habe ihn geärgert, aber dennoch sei er sehr zufrieden, "ich habe 15 Löcher hervorragend gespielt."

Strüver konnte zwar nicht ganz an seine Leistung vom Vortag (68) anknüpfen, doch nach einer 71er-Runde hat er sich alle Chancen offen gehalten. "Wenn ich einen guten Start habe und solide spiele, ist alles möglich", sagte der 39-Jährige.

Langer und Strüver waren die einzigen Deutschen, die am Samstag die beiden Schlussrunden in Angriff nahmen. Marcel Siem (Ratingen/143) und Kariem Baraka (München/143) waren nach zwei Runden knapp am Cut (142) gescheitert. Auch für den zuletzt aufstrebenden Martin Kaymer aus Mettmann (147), vor einigen Wochen auf der European Tour noch Dritter in Estoril/Portugal, hatten sich die Hoffnungen in München-Eichenried nicht erfüllt.

© SID

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