Golf European PGA
Woods zum dritten Mal British-Open-Gewinner

Der Weltranglistenerste Tiger Woods aus den USA hat seinen Titel bei den 135. British Open erfolgreich verteidigt. Der 30-Jährige spielte zum Abschluss eine 67er-Runde und verwies Landsmann Chris Dimarco auf Platz zwei.

Zum dritten Mal nach 2000 und 2005 hat der Weltranglistenerste Tiger Woods aus den USA den Titel bei den British Open, dem ältesten Golfturnier der Welt, gewonnen. Seine Ausnahmestellung hat der Superstar mit seinem elften Sieg bei einem Majorturnier um ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.

Der 30-Jährige spielte zum Abschluss auf dem Par-72-Kurs im Royal Liverpool Golfclub in Hoylake eine 67er-Runde und verwies mit insgesamt 270 Schlägen seinen Landsmann Chis Dimarco (272) auf Platz zwei. Der Südafrikaner Ernie Els verpasste mit 275 Schlägen seinen zweiten Erfolg bei den mit 5,85 Mill. dotierten British Open nach 2002 und wurde beim elften Major-Sieg von Woods Dritter. Gemeinsam mit Walter Hagen liegt Woods nun auf Rang zwei in der Liste der Rekordsieger bei Major-Turnieren. Lediglich Jack Nicklaus (18) hat mehr Erfolge bei den vier wichtigsten Turnieren zu Buche stehen.

"Ich bin überglücklich"

"Ich habe heute geduldig gespielt und den Ball sehr gut getroffen. Ich danke allen, die mir zu diesem Sieg verholfen haben. Auch Chris Dimarco hat eine starke Leistung geboten. Ich bin überglücklich", sagte Woods bei der Siegerehrung.

Zuletzt war es dem US-Amerikaner Tom Watson 1983 gelungen, sich nach seinem im Jahr zuvor gewonnen Titel wieder in die Siegerliste der British Open einzutragen. Woods rehabilitierte sich mit seinem ungefährdeten Erfolg eindrucksvoll für seine Mitte Juni erlittene Niederlage bei den US-Open. In Mamaroneck hatte er erstmals in seiner elfjährigen Profikarriere den Cut bei einem Major-Turnier verpasst.

Woods, der nach dem Tod seines Vaters Earl im Frühjahr eine Turnierpause eingelegt hatte und bei der Siegerehrung mit Tränen in den Augen den Siegerpokal entgegennahm, setzte auf der Schlussrunde in Hoylake mit einem Eagle am fünften Loch (Par 5) das erste Ausrufezeichen. Davon beeindruckt zeigten die Konkurrenten Els und Sergio Garcia (Spanien) einige Schwächen. Lediglich der 37 Dimarco-Jährige hielt Kontakt zu Woods, der insgesamt vier Birdies nachlegte und lediglich einen Bogey auf der Schlussrunde verkraften musste. Das Trio hatte nach der dritten Runde mit nur einem Schlag Rückstand auf den weltbesten Golfer noch in Lauerstellung gelegen. Woods ließ mit seinem konzentrierten Spieler aber keine Zweifel an seinem Triumph aufkommen.

Langer scheiterte erneut am Cut

Der zweimalige US-Masterssieger Bernhard Langer aus Anhausen war bei seiner 28. Teilnahme bei den British Open zum fünften Mal am Cut gescheitert. Der 48-Jährige hatte nach zwei schwachen 74er-Runden insgesamt 148 Schlägen auf dem Konto und verfehlte damit die Qualifikation für die beiden Schlussrunden deutlich um fünf Schläge. Im Vorjahr hatte der Schwabe, der als einziger deutscher Profi unter den 156 Spielern an den Start gegangen war, noch den fünften Platz belegt.

Dabei befand sich Langer, der mit Schmerzen im Hüftbereich zu kämpfen hatte, in prominenter Gesellschaft. Auch der Weltranglistendritte Vijay Singh von den Fidschi-Inseln, die dreimaligen Sieger Nick Faldo (England) und Severiano Ballesteros (Spanien) sowie der schottische Vorjahreszweite Colin Montgomerie scheiterten vorzeitig.

© SID

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