Golf International
Langer enttäuscht beim Auftakt in Augusta

Golfprofi Bernhard Langer hat beim US-Master in Augusta einen schwachen Auftakt erwischt und muss um den Cut bangen. Auf dem Par-72-Kurs musste sich der 49-Jährige mit einer enttäuschenden 78er-Runde begnügen.

Seine 25. Teilnahme am US-Masters in Augusta hat sich Golfprofi Bernhard Langer sicher anders vorgestellt. Der zweimalige Masters-Gewinner spielte auf dem schweren Par-72-Kurs an der berühmten Magnolia Lane nach sechs Bogeys eine 78 und belegte damit den 72. Platz unter 96 Teilnehmern. Bis zum 15. Loch absolvierte er seine Auftaktrunde quasi unfallfrei. Dann beendeten drei Bogeys auf den letzten vier Löchern endgültig alle Ambitionen auf einen dritten Masters-Gewinn nach 1985 und 1993.

Spitzenreiter nach dem ersten Tag waren der Engländer Justin Rose und US-Profi Brett Wetterich mit jeweils 69 Schlägen. Topfavorit Tiger Woods spielte eine 73 und belegte Rang 15, Titelverteidiger Phil Mickelson (beide USA) fand sich nach einer 76 auf dem 43. Platz wieder.

Woods sprach nach seinem durchwachsenen Auftakt von einer "verschenkten Runde Golf". Die Statistik spricht allerdings deutlich für den werdenden Vater. Woods hat mehr Masters-Erfolge auf dem Konto als die vor ihm rangierenden 14 Spieler Siege bei Major-Turnieren.

"Wenn 69 Schläge zur Führung reichen, sagt das etwas über die Schwere des diesjährigen Kurses", sprach Woods jenen aus der Seele, deren Hoffnungen auf das grüne Jacket schon am ersten Tag einen herben Dämpfer erhielten.

Rose realistisch, Woods bei Buchmachern hoch im Kurs

Der führende Justin Rose ließ keinen Zweifel an jenen Gepflogenheiten von Augusta aufkommen, die sich in jedem Jahr mit beinahe identischem Ablauf wiederholen. "Jeder weiß, dass Tiger und die großen Namen angreifen werden. Ich genieße den Platz an der Sonne und versuche, ihn so lange wie möglich zu verteidigen." Geht es nach den Wettbüros in Las Vegas, dürfte Rose spätestens am Sonntag Woods Platz machen. Dieser wird trotz seines durchwachsenen Starts als 3:1-Favorit auf seinen fünften Masters-Triumph gehandelt.

Als am Donnerstagabend der letzte der 96 Golfer das Clubhaus erreichte, zog der Amerikaner Billy Mayfair das passende Tagesfazit: "Heute hat der Golfkurs gewonnen. So wie es aussieht, wird sich daran an diesem Wochenende nichts ändern." Bei kühlen Temperaturen und äußerst trockenen Grüns blieben nur neun Spieler unter dem Platzstandard (72), der Durchschnitt von 76,187 Schlägen war der schwächste Auftakt seit 2003.

© SID

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