Golf PGA
Cejka zielt an der Tour-Karte vorbei

Golfprofi Alex Cejka hat beim PGA-Turnier in Madison den Cut und damit auch die automatische Spielberechtigung für das kommende Jahr verpasst. Nach einer 78er-Runde fehlten dem Münchner sieben Schläge zum Glück.

Im Kampf um die Tour-Karte für die kommende Saison muss sich Golfprofi Alex Cejka weiter in Geduld üben. Beim PGA-Turnier in Madison/Mississippi spielte der Münchner auf der zweiten Runde lediglich eine 78 und verpasste mit 148 Schlägen um sieben Schläge neben dem Cut auch das Geld. Der gebürtige Tscheche hätte in Madison mindestens 107 000 Dollar gebraucht, um noch unter den besten 125 der US-Geldrangliste zu landen, die automatisch die Spielberechtigung für das kommende Jahr erhalten.

"Mehr als nur die Jagd nach dem perfekten Schwung"

"Ich habe in diesem Jahr viel gelernt. Es lohnt sich nicht, jedes Turnier zu spielen, vor allem, wenn man nicht hundertprozentig gesund ist und es im Privatleben nicht optimal läuft. Golf spielen ist so viel mehr, als nur die Jagd nach dem perfekten Schwung", sagte Cejka, der in den letzten Wochen dauerhaft unter Rückenschmerzen und zudem seit Jahresbeginn unter der Trennung von Frau und Kindern zu leiden hatte. "Zur Zeit verbringe ich mehr Zeit beim Physiotherapeuten als auf der Driving Range. Meine Form leidet sehr darunter", so Cejka, der sich Ende 2002 für die US-Tour qualifiziert hatte.

Um wie der Anhausener Bernhard Langer auch 2006 auf der besten Tour der Welt spielen zu können, muss Alex Cejka wieder den beschwerlichen Gang durch die Qualifying School gehen. Die zweite Stufe beginnt am kommenden Mittwoch mit drei Turnieren und wird eine Woche später mit drei weiteren Konkurrenzen fortgesetzt.

Die Spitzenposition beim mit drei Mill. Dollar dotierten Turnier in Madison hält vor der Schlussrunde der US-Profi Joey Snyder III mit 200 Schlägen. Beim US-Saisonfinale, der US-Tour-Championships in Atlanta, liegt US-Superstar Tiger Woods mit 200 Schlägen und vier Schlägen Rückstand auf Spitzenreiter Bart Bryant (USA) als Dritter weiter in Lauerstellung. Dazwischen ist Titelverteidiger Retief Goosen mit 199 Schlägen platziert.

© SID

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