Golf PGA
Kaymer scheitert in Augusta knapp am Cut

Neuling Martin Kaymer hat beim US-Masters in Augusta Lehrgeld bezahlt. Der Mettmanner scheiterte beim ersten Major-Turnier des Jahres ebenso wie Bernhard Langer am Cut.

Für Martin Kaymer stand das 72. US Masters in Augusta unter keinem guten Stern. Für den Neuling aus Mettmann ist das erste Major-Tunier des Jahres bereits nach dem zweiten Tag beendet. Der Youngster verpasste die Qualifikation für die beiden Schlussrunden nur um einen Schlag. Nach einer 76 zum Auftakt gelang dem 23-Jährigen auf den zweiten 18 Löchern zumindest eine Par-72-Runde. Insgesamt 45 Spieler schafften den Cut von 147 Schlägen (drei über Par).

"Ich habe ein paar Fehler gemacht, aber die Erfahrungen hier sind für mich sehr wichtig", sagte Kaymer nach dem Aus. Wie der deutsche Aufsteiger mussten auch sein Vorbild Ernie Els (Südafrika) sowie die Ryder-Cup-Spieler Sergio Garcia (Spanien) und Luke Donald (England) vorzeitig die Koffer packen.

Immelman führt - Woods kommt nicht in Schwung

Als Spitzenreiter geht Trevor Immelman in die zweite Turnierhälfte. Der Südafrikaner spielte zwei 68er Runden und lag damit einen Schlag vor dem US-Amerikaner Brandt Snedeker. Dabei hatte es im Verlauf des letzten Jahres gesundheitlich nicht gut um Trevor Immelman gestanden. Nach dem US Masters 2007 verlor der 29-Jährige zehn Kilo Gewicht, weil er einen Parasiten im Magen hatte. Außerdem wurde ihm am 18. Dezember ein golfballgroßer gutartiger Tumor entfernt. "Das hat mir gezeigt, dass Golf nicht alles im Leben ist", erklärte Immelman. Seine beste Plazierung in diesem Jahr war ein 40. Rang, bei jedem zweiten Turnier schied er vorzeitig aus.

Turnierfavorit Tiger Woods (USA) kam auch am zweiten Tag nicht richtig in Schwung und hat als 13. mit 143 Schlägen sieben Schläge Rückstand auf den führenden Immelman. "Ich bin in einer guten Verfassung. Sieben Schläge Rückstand sind machbar, ich muss einfach gut spielen", sagte Woods, "und mit dem erwarteten Regen und aufgrund des schwierigen Charakters dieses Platzes heißt es jetzt Geduld haben."

Die Statistik jedoch spricht gegen Woods. Letztmals gewann vor 22 Jahren ein Spieler, der nach zwei Tagen nicht in den Top zehn war: Golf-Legende Jack Nicklaus (USA), der mit 18 Major-Siegen auch (noch) die Nummer eins vor Woods (13) ist. Keine Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hat Zach Johnson. Der US-Profi rangiert mit 146 Schlägen auf dem 29. Platz.

Für Deutschlands Ausnahmegolfer Bernhard Langer war das Turnier bereits am Vortag nach zwei Runden beendet. Der Anhausener benötigte am Freitag 77 Schläge und beendete das Turnier mit insgesamt 151 Schlägen auf dem 71. Platz. "Für mich ist der Platz einfach zu lang geworden, hier habe ich keine Chance mehr', sagte Langer nach seiner 26. Teilnahme resigniert.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%