Golf PGA
Langer bangt bei British Open um den Cut

Der deutsche Golfer Bernhard Langer musste sich zum Auftakt der 135. British Open mit einem Platz im hinteren Mittelfeld begnügen. Der Anhausener spielte eine 74er-Runde. Der Nordire Graeme Mcdowell übernahm die Führung.

Zum Auftakt der 135. British Open hat es für den deutschen Golfer Bernhard Langer nicht zu einer Platzierung im Vorderfeld gereicht: Der Anhausener muss um den Cut bangen. Der deutsche Golfstar spielte auf dem Par-72-Kurs in Hoylake lediglich eine 74er-Runde und lag damit nur lag damit nur auf dem 108. Platz. Wesentlich besser lief es für Graeme Mcdowell. Der Außenseiter aus Nordirland legte eine 66 hin und übernahm damit überraschend die Führung.

Auch Titelverteidiger Tiger Woods aus den USA konnte den 26-Jährigen nicht von der Spitze verdrängen. Der Weltranglistenerste reihte sich mit 67 Schlägen gemeinsam mit den Engländern Greg Owen und Anthony Wall, dem Japaner Keiichiro Fukabori sowie dem Spanier Miguel Angel Jimenez auf dem zweiten Rang ein. Woods hat damit aber weiterhin alle Möglichkeiten auf seinen dritten Sieg bei den British Open nach den Triumphen 2000 und 2005.

Langer: "Mein Ziel bleibt der Cut"

Der zweimalige US-Masterssieger Langer erlebte unterdessen bei seinem 28. Start beim ältesten Golfturnier der Welt eine Auftaktrunde mit Höhen und Tiefen. "Ich habe sehr wechselhaft gespielt. Mein Ziel bleibt aber der Cut", sagte der 48-jährige Schwabe, der neben seinen fünf Bogeys am achten Loch sogar ein Doppel-Bogey verkraften musste.

Doch nach diesem Rückschlag fand der Vorjahres-Fünfte zu seinem Spiel. Drei Birdies und ein Eagle am 16. Loch ließen die Nummer 93 der Weltrangliste vor der zweiten Runde am Freitag weiter auf ein positives Ergebnis hoffen.

Allerdings klagte Langer, der zuletzt wegen einer Nackenverletzung pausieren musste, erneut über körperliche Probleme: "Die Schmerzen sind in den Hüftbereich gezogen und haben mich behindert."

Mcdowell zufrieden über Abschlag

Mcdowell war unterdessen mit seiner Leistung natürlich zufrieden. "Ich habe den Ball sehr gut abgeschlagen und keine Fehler gemacht", erklärte der Spitzenreiter, der in diesem Jahr bei seinen zwölf gespielten Turnieren erst viermal die Qualifikation für die beiden Schlussrunden geschafft hat.

Woods konnte mit seiner Auftaktrunde ebenfalls gut leben. "Ich liege sehr gut im Rennen. Ich hoffe, dass ich noch zulegen kann", meinte der Superstar.

Auch Ernie Els, Sieger des Turniers 2002, hat sich eine gute Ausgangsposition geschaffen. Der Südafrikaner liegt nach einer 68er-Runde ebenso in Lauerstellung wie Tom Lehmann (68/USA), der 1996 bei den British Open siegreich war. Angreifen können auch noch der Weltranglistenzweite Phil Mickelson (USA) nach einer 69 und Vijay Singh (Fidschi) nach einer 70er-Runde.

© SID

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