Golf PGA
Langer im Stechen geschlagen

Golfprofi Bernhard Langer hat den Sieg beim PGA-Turnier in Fort Worth/Texas nur knapp verpasst. Der Anhausener musste sich erst im Stechen Rory Sabbatini geschlagen geben und wurde gemeinsam mit Jim Furyk Zweiter.

Profigolfer Bernhard Langer hat seinen ersten Turniersieg auf der PGA-Tour seit dem Masters-Gewinn im Jahr 1993 nur knapp verpasst. Der Anhausener belegte im Stechen bei dem mit sechs Mill. Dollar dotierten Turnier in Fort Worth/Texas zusammen mit Jim Furyk (USA) den zweiten Platz hinter dem siegreichen Südafrikaner Rory Sabbatini. Das Trio hatte nach 72 gespielten Löchern jeweils 266 Schläge auf dem Konto. Auf Position 20 landete der Münchner Alex Cejka (275), der als Sechster in die Finalrunde gegangen war.

Langer, der am 27. August seinen 50. Geburtstag feiert, wäre der älteste Sieger in der Geschichte des Turniers gewesen. "Ich habe schon lange nicht mehr so gut gespielt und hätte den Sieg hier so gerne errungen. Aber das ist trotzdem sehr ermutigend für mich", meinte der Routinier, der nach einer 67er-Abschlussrunde das Stechen erreichte. Als Lohn für vier Tage Arbeit durfte Deutschlands Ausnahmegolfer immerhin 528 000 Dollar mitnehmen.

Tourkarte 2008 gesichert

Nach dem Ausflug nach Texas hat der 49-Jährige auch die Tourkarte für 2008 praktisch schon sicher. Damit kann der Schwabe kommendes Jahr wählen, ob er Turniere der US- oder Senior-Tour spielen möchte. 2006 hatte Langer die Tourkarte verpasst und spielte nur auf Einladung, was angesichts seines Namens aber kein Problem war.

In Fort Worth verpasste der Golfprofi (65+68+66+67) fast eine halbe Million Dollar, weil er im Stechen seine Birdie-Chance aus acht Metern nicht nutzte. Dagegen war Sabbatini (70+67+62+67) aus fünf Metern mit einem Birdie am ersten Extra-Loch erfolgreich.

Langer hat 2007 bereits 1,078 Mill. Dollar auf der US-Tour verdient und ist dort 39. der Geldrangliste, die Tiger Woods (USA) mit 4,181 Mill. anführt.

Letzter US-Tour-Erfolg 1993

Zuletzt hatte der Ansbacher 1993 auf der US-Tour gewonnen. Zuvor war er im April 1985 erfolgreich gewesen, als er binnen einer Woche erst beim Masters siegte und dann in Hilton Head Island. Dies hatte ihm in der damals neu eingeführten Weltrangliste Rang eins gebracht. Auf der europäischen Tour hatte Langer Ende 2002 beim Volvo Masters seinen letzten Sieg errungen.

Deutschlands Vorzeigegolfer hate zuletzt schwächere Resultate verzeichnet, so war er vor zwei Wochen in Ponte Vedra Beach nur auf Platz 59 gelandet. Seine bis dahin beste Platzierung in diesem Jahr war Rang neun am 1. April im texanischen Houston. 2006 war Rang zehn bei den Bob Hope Classics sein bestes Ergebnis auf der US-Tour.

Erfolgserlebnisse hatte der Routinier 2006, als er beim Weltcup in St. James auf der Antilleninsel Barbados zusammen mit Marcel Siem aus München siegte. Kurz zuvor hatte er in seiner Wahlheimat Florida zusammen mit seinem Filuis Stefan (16) den Vater-Sohn-Wettbewerb gewonnen.

© SID

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