Golf PGA
Woods und Donald Kopf an Kopf in die Schlussrunde

Jeweils 202 Schläge auf dem Konto haben Golf-Superstar Tiger Woods und Luke Donald bei den US-PGA-Championship nach der dritten Runde. Bernhard Langer verpasste den Cut beim letzten Major-Turnier des Jahres.

Die beiden Golfprofis Tiger Woods (USA) und Luke Donald (England) kämpfen auf der Schlussrunde der 88. US-PGA-Championship in Medinah/Illinois um den Sieg. Nach drei Runden beim letzten Major-Turnier des Jahres liegen der Weltranglistenerste Woods und der Ryder-Cup-Sieger mit je 202 Schlägen gleichauf an der Spitze. Auf Platz drei folgt der Kanadier Mike Weir mit zwei Schlägen Rückstand. Gleich 19 Profis blieben am dritten Tag im strömenden Regen unter 70 Schlägen, darunter auch der australische US-Open-Sieger Geoff Ogilvy, der mit 205 Schlägen auf dem vierten Rang noch in Lauerstellung liegt.

Langer verpasst Cut deutlich

Der zweimalige US-Masters-Champ Bernhard Langer, einziger Deutscher im Feld, war derweil ohne Chance und hatte den Cut nach zwei Runden mit insgesamt 151 Schlägen um sieben Schläge verpasst. Für den Anhausener war die Konkurrenz auf dem zweitlängsten Major-Platz der Geschichte sein 92. "Grand-Slam"-Turnier seit 1976. "Meine hartnäckicken Schmerzen im Nacken und Rücken haben mich schon sehr behindert", sagte der 48-Jährige.

Unterdessen rüsteten sich die beiden Spitzenreiter zum Showdown. Die Statistik sprach klar für den zwölften Majorsieg von Woods. Der Kalifornier hat bisher alle Majors als Sieger beendet, bei denen er vor der Schlussrunde in Führung lag. Doch Woods wiegelt ab: "Es sind noch neun, zehn Spieler, die gewinnen können."

Woods vor historischem Triumph

Woods wäre der erste Spieler in der 90-jährigen Geschichte des Turniers, der zum zweiten Mal auf dem gleichen Platz gewinnen würden. 1999 hatte Woods in Medinah seinen ersten Major-Triumph gefeiert und sich die Wanamaker-Trophy gesichert.

Einen neuerlichen Erfolg des Branchenführers will Luke Donald verhindern. "Ich brauche diese Duelle, um meinen Traum zu erfüllen. Ich will die Nummer eins werden", sagte der 28-Jährige, der Europas erster Majorsieger seit dem Schotten Paul Lawrie bei der British Open 1999 in Carnoustie werden möchte. Der Weltranglistenelfte, der seit neun Jahren einen Wohnsitz in nahe gelegenen Chicago hat, wäre zugleich der erste US-PGA-Champion vom Alten Kontinent seit 76 Jahren. 1930 hatte der Brite Tommy Armour in Fresh Meadows gewonnen.

Tiger Woods, der in diesem Jahr schon die British Open gewonnen hatte, spielte am Samstag auf dem anspruchsvollen Par-72-Kurs in der Nähe der "Windy City" am dritten Tag eine 65 und stellte damit den Platzrekord ein. "Normalerweise spielt man bei einem Major größtenteils Pars und freut sich über die wenigen Birdies. Hier ist das völlig anders. Man muss hier einen ganzen Haufen Birdies produzieren", sagte Woods, dem gemeinsam mit Mike Weir im strömenden Regen die beste Runde aller 70 im Wettbewerb verbliebenen Spieler gelang. Der Sieger kassiert 1,4 der insgesamt 6,5 Mill. Dollar Preisgelder.

© SID

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