Golf Ryder-Cup
Deutschland will Ryder Cup 2018 nach Neuburg holen

Mit Neuburg an der Donau als Austragungsort geht die Ryder Cup Deutschland Gmbh in das Rennen um die Ausrichtung des Kontinentalvergleichs zwischen Europa und den USA im Jahr 2018.

Mit dem Standort Neuburg an der Donau im Norden Münchens wird sich die Ryder Cup Deutschland Gmbh (RCD) um den Kontinentalvergleich zwischen Europa und den USA im Jahr 2018 bewerben. Als Botschafter der deutschen Bewerbung gab Handball-Bundestrainer Heiner Brand das Ergebnis am Dienstagnachmittag bekannt.

Der vorgesehene Platz muss noch gebaut werden. Die beiden Konkurrenten in der Entscheidung waren das Resort am Scharmützelsee im brandenburgischen Bad Saarow und eine Anlage im Osten von München.

Die Frist für die internationalen Bewerbungen läuft am 30. April 2010 ab. Die Vergabe durch die Ryder Cup Ltd. erfolgt 2011. Neben Deutschland bewerben sich Frankreich, die Niederlande, Portugal, Schweden und Spanien um den bedeutendsten Mannschafts-Wettbewerb im Golfsport. Der Ryder Cup gilt nach Olympia und Fußball-WM als weltweit größte mediale Veranstaltung mit bis zu 600 Mill. TV-Zuschauern an den drei Tagen.

Neuburg überzeugt mit Gesamtkonzept

Auf die Bedeutung der Entscheidung wies Deutschlands Golfidol Bernhard Langer hin, der sich als RCD-Beiratsmitglied mit seinen internationalen Kontakten für die deutsche Bewerbung einsetzt. "Den optimalen Austragungsort zu finden, ist ein ganz entscheidendes Kriterium. Dazu gehört nicht nur der Platz mit 18 Bahnen, Trainingseinrichtungen und Clubhaus. Die gesamte Infrastruktur muss stimmen. Täglich wollen bis zu 50 000 Zuschauer die Matches verfolgen, Tausende von Medienvertretern darüber berichten", sagte der Anhausener.

"Das war eine sehr schwere Entscheidung. Ich freue mich umso mehr, dass sie letztlich einstimmig getroffen wurde", sagte Hans Joachim Nothelfer, Aufsichtsratsvorsitzender der RCD. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl sei letztlich das Gesamtkonzept gewesen, das nicht nur die Bereitstellung einer Golfanlage beinhaltet, sondern auch die erforderlichen Unterstützungszusagen der öffentlichen Hand und eines namhaften Sponsors.

Erfreut über die Entscheidung war auch Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern: "Der Ryder Cup mit seiner großen Attraktivität für Mill. von sportbegeisterten Menschen weltweit ist eine große Chance für ganz Bayern und für den ab 2016 wieder olympischen Golfsport. Diese Chance wollen wir entschlossen nutzen, der Freistaat Bayern wird seinen Beitrag für eine erfolgreiche deutsche Bewerbung leisten".

© SID

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