Golf Ryder-Cup
Europas Golfer kommen wieder an USA ran

Die europäischen Golfer haben sich beim 37. Ryder Cup gegen die USA zurückgemeldet. Mit zwei Siegen aus vier Paarungen verkürzten die Titelverteidiger am zweiten Tag auf 5:7.

Nach dem enttäuschenden Start haben Europas Golfer beim 37. Ryder Cup am Samstag eine Aufholjagd gestartet und ihre Chancen auf den historischen vierten Sieg in Folge gewahrt. Das Team um Kapitän Nick Faldo gewann am zweiten Tag des traditionellen Kontinentalvergleichs im Golfklub von Valhalla in Louisville im Bundesstaat Kentucky zwei der vier Foursomes, verlor nur eins und verkürzte nach insgesamt zwölf Duellen auf 5:7.

Die Routiniers Jim Furyk und Kenny Perry verhinderten mit ihrem Sieg über Padraig Harrington und Robert Karlsson (3 und 1) in der Vormittags-Session sogar den möglichen Ausgleich der Europäer zum 6:6.

Ryder-Cup-Neuling Justin Rose und sein britischer Landsmann Ian Poulter gewannen gegen Stewart Cink und Chad Campbell mit vier und 3. Außerdem setzten sich Henrik Stenson und Oliver Wilson mit zwei und 1 gegen Phil Mickelson und Anthony Kim durch. Der erst 28 Jahre alte Brite Wilson, ebenfalls erstmals beim Ryder Cup dabei, entschied die Partie mit einem sehenswerten Birdie-Putt am 17. Loch zugunsten der Europäer, die von den ersten sechs Löchern vier verloren hatten. Das Duell zwischen Justin Leonard/Hunter Mahan und Miguel Angel Jimenez/Graeme Mcdowell endete unentschieden.

"Jeder Spieler gibt hundert Prozent"

"Alle US-Spieler haben hervorragend gespielt", meinte der europäische Kapitän Nick Faldo. "Wir werden uns aber noch lange nicht geschlagen geben. Jeder Spieler gibt hundert Prozent", fügte der Engländer an. Auch Ersatzmann Martin Kaymer (Mettmann) hat die Hoffnungen noch nicht aufgegeben: "Es sind immer noch genügend Punkte zur vergeben, und die Chancen auf den Sieg sind immer noch da."

Am Samstag (Ortszeit) kommt es noch zu vier Fourball-Duellen. Zum Abschluss am Sonntag werden zwölf Einzel gespielt. Titelverteidiger Europa benötigt 14 Punkte zum Sieg, die USA brauchen 14,5 Zähler.

© SID

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