Golf Ryder-Cup: Woods glücklich über Ryder-Cup-Teilnahme

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Woods glücklich über Ryder-Cup-Teilnahme

Tiger Woods hat eine Wildcard für den Ryder Cup im walisischen Newport erhalten. Bei der US-Tour in Norton hatte der Weltranglistenerste noch einmal kräftig Eigenwerbung betrieben.

Dem Duell Martin Kaymer gegen Tiger Woods steht nichts mehr im Wege. Der amerikanische Golf-Superstar hat am Dienstag eine der vier Wildcards für den Ryder Cup zwischen Titelverteidiger USA und Europa vom 1. bis 3. Oktober im walisischen Newport erhalten und kämpft damit gegen den deutschen Major-Sieger aus Mettmann um die begehrte Trophäe.

"Ich liebe es, beim Ryder Cup zu spielen und Teil des Teams zu sein. Es ist eine Erfahrung, die man nie vergisst", sagte Woods, der sich nach den Turbulenzen in seinem Privatleben, die in der Scheidung von Elin Nordegren am 24. August gipfelten, sportlich nicht für das Team der USA qualifiziert hatte.

Teamkapitän Corey Pavin hatte den Weltranglistenersten bis zum letzten Moment zappeln lassen. "Ich habe ihn gestern Nacht gefragt, ob er zum Team gehören will, und er sagte: Absolut. Ich bin glücklich, dass er sich so darüber freut, dabei zu sein", sagte Pavin, der die restlichen Wildards an Zach Johnson, Stewart Cink und Rickie Fowler verteilte.

Woods steht zum sechsten Mal im Ryder-Cup-Team

Woods hatte am vergangenen Wochenende beim Turnier der US-Tour in Norton noch einmal kräftig Eigenwerbung betrieben. Der Kalifornier schob sich mit drei Birdies auf den letzten vier Löchern noch auf den elften Platz vor und verteidigte seine Führung in der Weltrangliste erfolgreich.

Mit dieser Leistung bestätigte Woods auch seine aufsteigende Form. "Es ist schön, dass mein Spiel wieder zurückkehrt. Mein bestes Golf ist nicht mehr weit entfernt", sagte Woods, der zum sechsten Mal im amerikanischen Ryer-Cup-Team steht. Allerdings konnte der 34-Jährige bei seinen bisherigen Teilnahmen selten die hohen Erwartungen erfüllen. Mit Woods an der Spitze mussten die Amerikaner in fünf Vergleichen vier Niederlagen gegen die Europäer hinnehmen.

Der 14-malige Major-Sieger hatte beim klaren Erfolg der USA 2008 im "Heimspiel" in Valhalla/Kentucky wegen einer Knieoperation gefehlt. "Den letzten Ryder Cup habe ich verletzt verpasst, nun wäre es schön, wieder dabei zu sein", sagte Woods nach dem Turnier in Norton. Pavin erfüllte ihm diesen Wunsch.

Sicher qualifiziert für das US-Team waren über die Rangliste bereits Phil Mickelson, Hunter Mahan, Bubba Watson, Jim Furyk, Steve Stricker, Dustin Johnson, Jeff Overton und Matt Kuchar. Die europäischen Kontrahenten neben Kaymer sind Lee Westwood, Luke Donald, Ian Poulter, Ross Fisher (alle England), Rory Mcilroy, Graeme Mcdowell (beide Nordirland), Francesco Molinari, Edoardo Molinari (beide Italien), Miguel Angel Jimenez (Spanien), Peter Hanson (Schweden) und Padraig Harrington (Irland).

© SID

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