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Golfer Curtis und Lewis melden sich zurück

Zwei vormals vom Pech verfolgte US-Golfer teilen sich die Führung nach der ersten Runde der Buick Championship in Connecticut. Lange haben Ben Curtis und J.L.Lewis auf ihr großes Comeback gewartet.

Nach Runde eins der mit 4.4 Mill. Dollar dotierten Buick Championship in Cromwell/Connecticut finden sich die beiden US-Amerikaner J.L. Lewis und Ben Curtis an der Spitze des Tableaus wieder. Auf dem 64er-Kurs beendeten beide die Auftaktrunde mit sechs Schlägen unter Par.

Vor zwei Jahren hatte sich Curtis ins öffentliche Golf-Bewusstsein katapultiert, als er völlig überraschend die British Open, eines der wichtigsten Turniere der Welt, gewann. An diesen unvorhergesehenen Triumph schloss sich allerdings eine deprimierende Pechsträhne an; nur eine Top-Ten-Platzierung im Jahr 2004 stand für Curtis zu Buche. "All diese Reisen, in verschiedenen Turnieren zu spielen und das ganze Zeug, es ist hart, weil man für all das Woche für Woche gewappnet sein muss", macht sich der 28-Jährige Luft.

Erst im vergangenen Monat fing sich der Profi wieder, als er die Western Open als Dritter abschließen konnte. "Ich kriege langsam die Kurve", so Curtis: "Es scheint, als würde sich alles fügen. Zunächst habe ich gut abgeschlagen, dann gut geputtet. Zur richtigen Zeit kommt all das jetzt wieder zusammen."

Auch Lewis kratzt die Kurve

Auch sein Landsmann Lewis spielte in den River Highlands groß auf und musste ebenfalls kein einziges Bogey verkraften. "Wenn ich mit dem Golf für sechs Monate aufhören müsste, würde ich wahrscheinlich darüber hinwegkommen, aber ich höre niemals auf", meinte Lewis: "Ich versuche einfach, alle Widerstände zu überwinden, weiterzuspielen, immer weiter."

Den letzten Sieg errang der 45-Jährige im Jahr 2003 beim "84 Lumber Classic". "Ich bin ziemlich enttäuscht über meine Leistungen in diesem Jahr. Ich bin ein besserer Spieler, als ich es bisher gezeigt habe. Hoffentlich kann ich dieses Jahr stark beenden."

Den dritten Platz in Cromwell teilen sich fünf Akteure, darunter Vaughn Taylor, der die Reno-Tahoe-Open letzte Woche für sich entschied. Die meisten Stars der PGA-Tour lassen das Turnier allerdings aus, nachdem die letzten Wochen durch die PGA Championship und das NEC Invitational geprägt worden waren.

© SID

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