Golfprofi spielt sich reich
Woods knackt 50 Millionen Dollar Grenze

Der Weltranglisten-Erste Tiger Woods (USA) erhöhte mit seinem zweiten Platz in Lemont auf der PGA/Tour seine Prämien-Gesamtsumme auf 50,483 Millionen Dollar. Damit überbot Woods als erster Golfprofi der Welt die 50-Millionen-Grenze. Die deutschen Golfprofis sind davon jedoch noch weit entfernt.

HB LEMONT/ILLINOI. Die deutschen Profis haben zwar auch schon einiges an Preisgeldern eingespielt, sind aber von der Form eines Tiger Woods weit entfernt. Knapp zwei Wochen vor dem Start beim dritten Major des Jahres schaffte Alexander Cejkader aus München bei der Western Open in Lemont/Illinois mit Rang 21 sein zweitbestes Saisonergebnis. Mit 282 Schlägen lag der gebürtige Tscheche am Sonntag 12 Schläge hinter Sieger Jim Furyk (USA/270) und zwei vor Bernhard Langer (284), der sich noch auf Rang 34 verbessern konnte.

"Jetzt werde ich eine kleine Pause einlegen und nicht wie geplant noch einmal in den USA starten. Die letzten Wochen waren sehr spiel- intensiv", meinte Cejka. Nach 18 Saison-Turnieren mit 379 554 Dollar Prämien und zehn verpassten Cuts will sich Cejka in seiner Wahlheimat Arizona in Ruhe auf den Jahreshöhepunkt vorbereiten. Langer ist dafür nicht qualifiziert und wird wie Cejka bei der Deutsche Bank Players' Champions' auf Gut Kaden bei Hamburg sein Europa-Saisondebüt geben.

Furyk wehrte im Schlussspurt Woods' Angriff ab und feierte nach dem Erfolg 2003 bei der US Open den zehnten US-PGA-Toursieg seiner Karriere. Drei zweite Ränge in diesem Jahr hatten ihn nach einer Pause (Operation am Handgelenk) an sich zweifeln lassen. "Dieser Sieg bedeute mir nach der langen Erfolglosigkeit unheimlich viel", meinte Tiger Woods, der 2000 die British Open in St. Andrews gewann, zollte seinem Landsmann großen Respekt: "Jim ist einer der ganz zähen Kämpfer. Ihn wirft nichts so leicht um."

Der Weltranglisten-Erste war mit fünf Schlägen Rückstand auf Furyk und Ben Curtis (USA) in die Finalrunde gegangen und hatte mit einer bemerkenswerten Serie (Birdie, Birdie, Eagle) von Loch neun bis elf die Konkurrenz sogar vorübergehend eingeholt. Aber nach zwei Bogeys verpasste der Top- Favorit für die diesjährige British Open den Sieg, während Curtis (273 Schläge) als Dritter sein bestes Ergebnis seit dem Außenseitersieg bei der British Open 2003 erreichte.

t Furyk. In der Vorwoche hatte er in New York in der Schlussphase noch seinen Vorsprung gegen den späteren Sieger Padraig Harrington (Irland) verspielt.

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