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Griechen und Franzosen stehen im EM-Halbfinale

Bei der Basketball-EM in Serbien und Montenegro haben Griechenland und Frankreich als erste Teams das Halbfinale erreicht. Griechenland schlug Russland 66:61, die Franzosen setzten sich mit 63:47 gegen Litauen durch.

Frankreich und Griechenland sind als erste Mannschaften ins Halbfinale der 34. Basketball-EM in Serbien und Montenegro eingezogen. Nach dem 66:61 (26:33) der Griechen im ersten Viertelfinale in Belgrad über Russland qualifizierten sich auch die Franzosen mit einem überraschend deutlichen 63:47 (32:16)-Erfolg über Titelverteidiger Litauen für die Runde der letzten Vier.

Im Halbfinale stehen sich die Griechen und Frankreich am Samstag (18.00 Uhr/live im DSF) gegenüber, während die beiden Verlierer in den Spielen um die Plätze fünf bis acht um ein Ticket zur WM 2006 in Japan kämpfen.

Litauen aus der Distanz schwach

Schon in der ersten Halbzeit fanden die Litauer vor 12 000 Zuschauern in der Belgrad-Arena überhaupt nicht ins Spiel und scheiterten besonders mit ihren Würfen aus der Distanz. Am Ende hatte der Gewinner der Titelkämpfe 2003 in Schweden nur zwei seiner insgesamt 20 Drei-Punkte-Versuche in den Korb gebracht.

Auf der anderen Seite nutzten die Franzosen von Beginn an ihre Chance und zogen trotz einer schwächeren "Zweier"-Quote schon frühzeitig auf 22:6 (12.) davon. Zwar konnte Litauen nach der Pause auf 36:44 (29.) verkürzen, doch die Franzosen mit NBA-Profi Boris Diaw von den Phoenix Suns als besten Werfer (18 Punkte) brachten ihren Vorsprung sicher ins Ziel.

Die Russen, die ihre bisher einzige Niederlage im Turnier mit 50:51 in der Vorrunde gegen Deutschland kassiert hatten, erwischten in der Partie zuvor einen Start nach Maß und gingen mit 15:6 in Führung. Doch schon nach 18 Minuten konnten die Griechen die Begegnung wieder offen gestalten und Ende des dritten Viertels mit 44:40 in Führung gehen. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als Griechenland in der 39. Minute mit 60:53 vorentscheidend in Front lag und den Russen die Treffsicherheit fehlte, um die Wende zu schaffen.

Papaloukas bester griechischer Werfer

Bester Werfer der Griechen war Theodoros Papaloukas (23 Punkte), der beim russischen Meister Zska Moskau unter Vertrag steht. Die Russen hatten in NBA-Profi Andrej Kirilenko (20 Punkte) von den Utah Jazz ihren herausragenden Schützen.

In den Viertelfinal-Begegnungen am Freitag treffen Deutschland und Slowenien (18.00 Uhr/Live im DSF) sowie Spanien und Kroatien (21.00 Uhr) aufeinander.

© SID

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