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Grönefeld gleicht gegen Kroatien aus

Zwischen dem deutschen Fed-Cup-Team und Kroatien steht es in Bol im Spiel um den Aufstieg in die Weltgruppe 1 vor dem zweiten Tag 1:1. Den Patzer von Julia Schruff glich Anna-Lena Grönefeld aus.

Nach dem ersten Tag des Aufstiegskampfes in die Weltgruppe 1 steht es in Bol zwischen dem deutschen Fed-Cup-Team und Kroatien 1:1-Unentschieden. Zunächst hatte die 22-jährige Augsburgerin Julia Schruff gegen die kroatische Nummer eins Karolina Sprem 3:6, 4:6 verloren, doch Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) glich mit dem 6:1, 7:6 (7:5) gegen Jelena Kostanic aus. "Anna ist ihrer Verantwortung als Nummer eins absolut gerecht geworden", lobte Teamchefin Barbara Rittner: "Sie hat sich auch in engen Situationen nicht hängen lassen und die Mannschaft im Rennen gehalten."

Schruff lässt ihr Aufschlag im Stich

Am Sonntag (ab elf Uhr) spielt zunächst Grönefeld gegen Sprem, anschließend muss sich Schruff mit Kostanic auseinandersetzen. Für das möglicherweise entscheidende Doppel hat Deutschlands Teamchefin Barbara Rittner die 17 Jahre alte Fed-Cup-Debütantin Angelique Kerber (Kiel) und die Münchnerin Sandra Klösel nominiert. Für Kroatien treten Kostanic und Sandra Mamic an.

Vor allem Julia Schruff hatte bis zu ihrem zweiten Einzel gegen Kostanic noch reichlich Arbeit vor sich, ihr Aufschlag ließ sie im Spiel gegen Karolina Sprem komplett im Stich. Im gesamten Verlauf des ersten Satzes hielt die Augsburgerin nicht ein einziges Mal ihr Service. Im zweiten Durchgang führte Schruff bereits mit 2:0 und hatte Spielbälle zum 3:0, doch dann ließ ihr Aufschlag sie erneut im Stich. Karolina Sprem nutzte die Schwäche ihrer Gegnerin konsequent aus und verwandelte nach 1:16 Stunden den zweiten Matchball.

Sieben Breakbälle nicht genutzt

Anna-Lena Grönefeld, als Nummer 36 der Welt die höchstplatzierte Spielerin in Bol, machte es unnötig spannend. In den ersten vier Spielen des ersten Satzes gab die 20-Jährige gerade mal zwei Punkte ab und gewann den Durchgang nach nur 20 Minuten mit 6:1. Im zweiten Satz konnte Grönefeld beim Stand von 2:2 und 3:3 insgesamt sieben Breakbälle nicht nutzen und kam dadurch etwas aus dem Rhythmus. Im Tiebreak holte sie dann einen 3:5-Rückstand noch auf und verwandelte schließlich nach 1:33 Stunden ihren ersten Matchball.

© SID

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