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Grönefeld muss weiter auf WTA-Titel warten

Anna-Lena Grönefeld hat das Endspiel der mit 585 000 Dollar dotierten China Open verloren. Gegen die Russin Maria Kirilenko unterlag die 20-Jährige mit 3:6 und 4:6 und wartet nach wie vor auf ihren ersten WTA-Titel.

Tennis-Ass Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) muss weiter auf ihren ersten WTA-Titel warten. Im Endspiel der mit 585 000 Dollar dotierten China Open zog die Fed-Cup-Spielerin gegen die Russin Maria Kirilenko mit 3:6 und 4:6 letztlich den Kürzeren. Die ungesetzte Russin feierte im Gegensatz zu Grönefeld bei ihrem ebenfalls erst zweiten Finale den ersten Sieg.

Schon am Samstag hatte Vanessa Henke beim mit 140 000 Dollar dotierten Turnier im slowenischen Portoroz ihren Traum vom ersten Finaleinzug begraben müssen. Die Brabacherin unterlag im Halbfinale mit 3:6, 6:3, 1:6 gegen die Tschechin Klara Koukalova, die sich auch den Turniersieg durch ein 6:2, 4:6, 6:3 gegen Katarina Srebotnik (Slowenien/Nr. 6) sicherte.

Scharapowa-Verletzung beschert Kirilenko Finalteilnahme

Im "Reich der Mitte" war Grönefeld als Nummer neun der Setzliste favorisiert zum Endspiel gegen die 18-jährige Kirilenko angetreten. Zumal die Topfavoritin Maria Scharapowa im russischen Halbfinale beim Stand von 4:6, 1:2 gegen Kirilenko wegen einer Bauchmuskelverletzung im Halbfinale hatte aufgeben müssen. Doch auch Kirilenko erwies sich für Grönefeld als unüberwindbar.

Ihr erstes WTA-Einzelfinale hatte die Rechtshänderin im Februar in Pattaya erreicht, war in Thailand aber letztlich an der früheren Wimbledonsiegerin Conchita Martinez aus Spanien gescheitert. Mit dem Vorstoß in die Halbfinals bei den Turnieren von Hyderabad/Indien und Stanford/Kalifornien hatte sich die 1,80m große Norddeutsche Anfang August auf den 29. Platz und damit erstmals unter die "Top 30" der Weltrangliste nach vorn geschoben.

Bislang drei WTA-Titel holte Grönefeld im Doppel, allesamt in diesem Jahr. Mit der Französin Marion Bartoli gewann sie in Pattaya, mit der großen Martina Navratilova in Toronto und mit Meghann Shaughnessy (USA) in der vergangenen Woche auf Bali in Indonesien. Noch mehr Wert hatten jedoch ihre Doppel-Auftritte 2005 in Wimbledon und bei den US Open an der Seite von Navratilova. Bei beiden Grand-Slam-Turnieren wurde das Duo jeweils im Halbfinale gestoppt.

© SID

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