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Grönefeld zieht ins Finale der China Open ein

Bei den China Open in Peking hat Anna-Lena Grönefeld das Endspiel erreicht. Die Fed-Cup-Spielerin schlug die Polin Marta Domachowska 7:5, 6:3. Im Finale trifft Grönefeld auf die Russin Maria Kirilenko.

Die deutsche Fed-Cup-Spielerin Anna-Lena Grönefeld ist zum zweiten Mal ins Einzelfinale eines WTA-Turniers eingezogen und träumt jetzt vom ersten Endspiel-Triumph. Die 20-Jährige aus Nordhorn schlug im Halbfinale der mit 585 000 Dollar dotierten China Open in Peking als Nummer neun der Setzliste 7:5, 6:3 die Polin Marta Domachowska.

Im Endspiel wartet die Russin Maria Kirilenko, die sich gegen die an Nummer eins gesetzte Maria Scharapowa durchsetzte. Nachdem Kirilenko den ersten Satz mit 6:4 für sich entschieden hatte, gab Scharapowa im zweiten Satz beim Spielstand von 1:2 aus ihrer Sicht auf.

"Ich wusste, dass ich alles im Griff habe"

"Am Anfang war das Spiel noch ausgeglichen, aber dann hat Marta zu viele Fehler gemacht. Ich wusste, dass ich alles im Griff hatte", sagte Grönefeld, die jetzt den Finalsieg im Visier hat: "Ich hoffe, dass ich die Chance diesmal nutzen kann."

Ihr erstes WTA-Einzelfinale hatte die Rechtshänderin im Februar in Pattaya erreicht, war in Thailand aber letztlich an der früheren Wimbledonsiegerin Conchita Martinez aus Spanien gescheitert. Mit dem Vorstoß in die Halbfinals bei den Turnieren von Hyderabad/Indien und Stanford/Kalifornien hatte sich die 1,80m große Norddeutsche Anfang August auf den 29. Platz und damit erstmals unter die "Top 30" der Weltrangliste nach vorn geschoben.

Drei WTA-Titel im Doppel

Bislang drei WTA-Titel holte Grönefeld im Doppel, allesamt in diesem Jahr. Mit der Französin Marion Bartoli gewann sie in Pattaya, mit der großen Martina Navratilova in Toronto und mit Meghann Shaughnessy (USA) vergangene Woche auf Bali in Indonesien.

Noch mehr Wert hatten jedoch ihre Doppel-Auftritte 2005 in Wimbledon und bei den US Open an der Seite von Navratilova. Bei beiden Grand-Slam-Turnieren wurde das Duo jeweils im Halbfinale gestoppt.

© SID

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