Größtes Golfresort in China
Die 180 Löcher von Mission Hills

Im Boomland China ist das größte Golfresort der Welt entstanden - zehn Traumplätze für neureiche Chinesen und westliche Geschäftsleute.

Der Boom wird sichtbar. Neubauten überall rechts und links der Straße, die Hongkong mit Shenzhen verbindet. Und es wird emsig weiter gebuddelt. Dass auf der kurzen Strecke zwei Grenzkontrollen durchlaufen werden müssen, kommentiert der Hongkong-Chinese John Choi lächelnd mit "eine Nation, aber zwei Systeme". Der neugierige Neuling aus dem Westen spürt den Hauch von Abenteuer: ein Golfresort in China, und dann auch noch das größte der Welt?

Es dauert nicht lange, bis knallbunte Fahnen und Plakate von der Golfanlage der Superlative künden: "180 Holes - World?s No. 1". Nach knapp zwei Stunden wird der Mission Hills Golf Club, der als ein Symbol des neuen Chinas gilt, erreicht. Der erste Eindruck: viele Menschen und noch mehr Blumen. Es grünt und blüht wie auf einer Bundesgartenschau. An allen Ecken und Kreuzungen schick uniformierte Sicherheitskräfte, die militärisch-zackig grüßen. Shuttle-Busse hetzen zu den zentralen Punkten des weitläufigen Resorts.

Spätestens bei der Auffahrt zum 5-Sterne-Hotel, das mit dem Clubhaus und einem Konferenzzentrum verbunden ist, wird dem staunenden Besucher klar, dass hier geklotzt und nicht gekleckert wird. Wir sind auf der Shenzhen-Seite und damit im "alten" Teil des gut zehn Jahre jungen Resorts. Inzwischen liegt der Investitionsschwerpunkt am anderen Ende, der Stadt Dongguan zugewandt. Die spontane Erkundung des Gebäudekomplexes löst Hochstimmung aus: diverse Restaurants und Bars, Swimmingpools, Lounges, Pro Shop im Kaufhausformat, Kinderspielzentrum, Badminton-Halle, Blumenladen, Kiosk, Massagestudio usw. Die Zimmer entsprechen internationalem Standard und sind überdurchschnittlich groß. Sinnvoll ist ein Vergleich des eigenen Standorts mit den vorliegenden Broschüren, um die Lage der einzelnen Plätze und anderen Facilities einordnen zu können.

Schon jetzt muss jedem Besucher auch die nie aufgesetzt wirkende Freundlichkeit auffallen, die ihm überall begegnet: lächeln und grüßen. Die Hilfsbereitschaft ist groß, auch die Auskunftsbereitschaft - doch leidet die unter den oft allzu schwachen Englischkenntnissen des Personals.

Die Begeisterung hält bei der ersten Besichtigung der hotelnahen Plätze zunächst an. Allerdings sind auf den zweiten Blick auch gewisse Mängel zu erkennen - vor allem der Zustand einiger Grüns muss als suboptimal bezeichnet werden.Aber das haben die Betreiber auch selbst erkannt. Und so werden nacheinander einige Plätze für ein paar Tage gesperrt, damit die notwendigen Renovierungsarbeiten rasch durchgeführt werden können.

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